07.08.2009

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Platz da! Mercedes-Benz E-Klasse T-Modell kommt im November

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Mit dem neuen T-Modell vergrößert Mercedes-Benz ab November 2009 (Verkaufsstart August 2009) die E-Klasse-Familie. Wie Limousine und Coupé präsentiert sich der Kombi mit neuen Motoren und moderner Sicherheitsausstattung, dazu gehören die serienmäßige Müdigkeits-Erkennung sowie die optionale Abstandsregelung und Pre-Safe-Bremse. Erstmals kann die automatische Vollbremsung auch allein auf Basis von Informationen der Nahbereichs-Radarsensoren im vorderen Stoßfänger im allerletzten Augenblick vor einem als unvermeidbar erkannten Unfall die vorderen Gurte straff ziehen und so die Belastungen von Fahrer und Beifahrer beim Crash vermindern. Hinzu kommen die serienmäßige Luftfederung mit Niveauregulierung an der Hinterachse und Neuerungen in der Funktionalität des Laderaums, wie der auf Knopfdruck automatisch öffnenden Heckklappe oder der optionalen Klappsitzbank im Laderaum.

Das maximale Ladevolumen von 1.950 Litern blieb im Vergleich zum Vorgänger unverändert. Somit kommen die neuen Abmessungen (Länge/Breite/Höhe: 4.895/1.854/1.471 Millimeter) den Insassen zugute. Zwei Beispiele für den Innenraum: Die Ellenbogenbreite hinten stieg um 50 Millimeter auf 1.505 Millimeter an. Auch die Kopffreiheit im Fond mit großem Schiebe-/Hebedach verbesserte sich um 50 Millimeter und fällt mit 1.010 Millimetern nun nahezu identisch aus wie bei der Versionen ohne Schiebedach (1.012 mm).

Für den Langstreckenkomfort sorgt beim T-Modell das neu entwickelte "Direct Control"-Fahrwerk mit dem amplitudenabhängigen Dämpfungssystem. Dabei passen sich die Stoßdämpfer der jeweiligen Fahrsituation an, verringern bei normaler Fahrweise und geringer Anregung der Stoßdämpfer automatisch die Dämpferkräfte und erhöhen sie bis zum Maximum, wenn dies bei dynamischer Kurvenfahrt oder bei Ausweichmanövern erforderlich ist. Insgesamt wurde die Fahrwerksabstimmung des T-Modells an die geänderte Karosseriegeometrie angepasst, so dass Stoßdämpfung und Drehstab-Stabilisa¬toren etwas straffer ausgelegt sind.

Beim Start des neuen T-Modells umfasst das Motorenprogramm fünf Triebwerke von 125 kW bis 285 kW - drei Diesel- und zwei Ottomotoren. Die neu- und weiterentwickelten Aggregate bieten bei weniger Hubraum mehr Leistung als die früheren Motoren und weisen dank Feinschliff an Aerodynamik und Gewicht sowie Energiemanagement und Fahrwiderständen vergleichsweise geringere Verbrauchs- und Emissionswerte auf. Für mehr Effizienz bei den CDI-Vierzylindermotoren sorgen unter anderem neu entwickelten Piezo-Injektoren sowie eine zweistufige Aufladung, die CGI-Ottomotoren verfügen über eine strahlgeführte Direkteinspritzung. Alle Triebwerke erfüllen die EU5-Abgasnorm.

Ab dem ersten Quartal 2010 erweitert sich das Modellprogramm um eine neue Einstiegsmotorisierung (E 200 CDI BlueEfficiency mit 100 kW) sowie um die Allradvarianten des E 350 CDI BlueEfficiency (170 kW) sowie des 215 kW starken E 350 CGI BlueEfficiency, der dann im E 350 4Matic 15 kW weniger Leistung zur Verfügung stellt und laut Mercedes zwischen 10,2 und 10,3 Liter auf 100 Kilometer verbraucht (CO2: 238-241 g7km). Zudem erhält ein 1.796 Kubikzentimeter große Ottomotor in zwei Leistungsstufen (135 und 150kW) Einzug in das T-Modell.

Topmotorisierung ist von Anfang an der Achtzylinder-Ottomotor im E 500, der aus 5.461 Kubikzentimetern Hubraum 285 kW schöpft und im Schnitt zwischen 11,1 und 11,2 Liter auf 100 Kilometer verbrauchen soll (258 - 260 Gramm CO2 pro Kilometer). Der stärkte Diesel leistet 170 kW (E 350 CDI BlueEfficiency) uns verbraucht laut Werksangaben 7,0 bis 7,3 Liter auf 100 Kilometer, beziehungsweise 7,6 bis 7,7 Liter als Allradversion. Entsprechend liegen die Emissionswerte bei 185 bis 192 Gramm CO2 pro Kilometer beziehungsweise bei 200 bis 203 Gramm CO2 pro Kilometer.
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Autor(en): Caterina Schröder
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