12.08.2009

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dSpace: Neues Link-Board vereinfacht Aufbau von Echtzeitsystemen

Das neue "DS802 PHS Link Board" von dSpace bietet erweiterte Möglichkeiten für den modularen und flexiblen Aufbau von Echtzeitsystemen auf PHS-Bus-Basis. Mit dem neuen Link-Board können Entwickler jetzt I/O-Boards auch in Expansion Boxes ohne eigene Prozessor-Boards nutzen. Bisher war für jede Expansion Box ein Prozessor-Board erforderlich.

Das DS802-PHS-Link-Board sorgt dafür, dass alle I/O-Boards - egal ob im Master- oder Slave-System - für das Prozessor-Board wie in einem einzigen großen System erscheinen. Für das verteilte Gesamtsystem genügt demnach ein einziges Prozessor-Board im Master-System. Die Kommunikation zwischen dem Master-System und den Slave-Systemen realisiert das das neue Link-Board über optische Verbindungen.

Dieser Aufbau ist laut dSpace ideal für alle Anwendungen, bei denen nicht in jeder Expansion Box Rechenleistung durch ein Prozessor-Board zur Verfügung stehen muss. Multiprozessorsysteme, also Systeme mit mehreren Prozessor-Boards, sind daher nur noch bei hohem Bedarf an Rechenleistung oder extrem kurzen IO/-Zugriffslatenzen nötig.

Ein typisches Einsatzszenario für das DS802-PHS-Link-Board ist das Hinzufügen beziehungsweise Entfernen von Slave-Systemen eines Simulators, um flexibel auf geänderte Aufgaben zu reagieren. Slave-Systeme können so zum Beispiel in einem Simulator oder auch zwischen Simulatoren ausgetauscht werden. Dies erlaubt ihre optimale Nutzung.

Jedes Slave-System kann bis zu 100 Meter entfernt von seinem Master-System aufgestellt werden. Auf diese Weise lassen sich zum Beispiel I/O-Boards von HIL-Simulatoren auch bei mehreren räumlich verteilten Steuergeräten optimal anordnen und die Längen elektrischer Leitungen minimieren.
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Autor(en): Caterina Schröder
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