26.08.2009

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Zukunftsvision auf der IAA 2009: Sportliche Leichtbaustudie Mini Coupé Concept

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Zum 50. Geburtstag der Marke Mini gibt BMW mit der Leichtbaustudie Mini Coupé Concept den Blick auf die Zukunft der Marke frei. Der sportliche Zweisitzer, der durch kompakte Abmessungen, eine ausgewogene Achslastverteilung und einen tiefen Schwerpunkt besticht, wird erstmals auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt (15. bis 27. September 2009) zu sehen sein.

Die Studie ist so konzipiert, dass als Motorisierung auch die stärkste aktuell für einen Mini verfügbare Antriebseinheit einsetzbar wäre, nämlich der 1,6 l großen Twin-Scroll-Turbomotor des Mini John Cooper Works. Der Vierzylinder leistet 155 kW und erzeugt ein maximales Drehmoment von 260 Newtonmetern, das sich mittels Overboost-Funktion kurzzeitig bis auf 280 Newtonmeter steigern lässt. In Kombination mit dem Leichtbau-Konzept - beispielsweise reduziert das Aluminiumdach das Gesamtgewicht verlagert den zur Fahrbahn hin - bietet das Coupé Concept ideale Voraussetzungen, die Fahrleistungen des Mini John Cooper Works zu übertreffen und dabei zugleich niedrigere Verbrauchs- und CO2-Werte aufzuweisen.

Das Karosseriedesign des 3.714 mm langen, 1.683 mm breiten und 1.356 mm hohen Mini Coupé Concept will einen Bogen vom Beginn der Mini-Historie bis weit in die Zukunft der Marke spannen. Familienähnlichkeit wird vor allem an der Fahrzeugfront, die das Konzeptfahrzeug leicht modifiziert vom viersitzigen Mini übernommen hat. Die konzeptspezifische stärkere Neigung der Windschutzscheibe deutet die Individualität der Studie an, die in seiner Seitenansicht sowie in der Gestaltung des Hecks stärker zur Geltung kommt. So wurden die vorderen Seitenwände der Studie unverändert vom Mini Cabrio übernommen. Auch die für jeden Mini charakteristische diagonal verlaufende Karosseriefuge zwischen der Motorhaube und der im Stil des Mini Cooper S ausgeführten Einfassung des Seitenblinkers ist ein Erkennungszeichen mit historischen Wurzeln - beim classic Mini verlief an gleicher Stelle eine sichtbare Karosserieschweißnaht.

Der als Greenhouse bezeichnete verglaste Teil der Fahrgastzelle fällt deutlich schmaler aus als bei den Serienmodellen der Marke. Zum Heck hin mündet die über den Köpfen von Fahrer und Beifahrer zunächst gerade verlaufende Dachlinie in eine kräftige C-Säule. Die gesamte Dachkontur weist eine erstmals bei Mini verwirklichte Brückenform auf, die sich aus einem soliden Pfeiler-Element in Form der C-Säule und einem eher filigranen Tragwerk über der Fahrgastzelle zusammensetzt.

Die betont kraftvolle C-Säule soll den Blick auf das Heck des Fahrzeugs lenken. Die Heckgestaltung orientiert sich an einer sowohl für die Fahrdynamik als auch für die Effizienz des Zweisitzers relevanten Optimierung der Luftführung. Dazu gehören ein in Höhe der C-Säule angeordnete Heckspoiler mit Flügelprofil sowie eine Luftabrisskante am Heckabschluss. Die Heckschürze des Mini Coupé Concept ist mit einem in zwei Elemente gegliederten Diffusor versehen, der die gezielte und verwirbelungsfreie Luftströmung unterhalb des Fahrzeugs sicherstellen soll. Hinter der großen und weit öffnenden Gepäckraumklappe verbirgt sich Kofferraum, der durch den Verzicht auf eine Fondsitzbank über ein Stauvolumen von 250 Litern verfügt.
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Autor(en): Caterina Schröder
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