26.08.2009

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Neue BMWI-Studie: Energiespeicher bieten Chancen für die deutsche Industrie

Chancen neuer Wertschöpfung in Deutschland sieht das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) in der beginnenden Elektrifizierung von Antrieben in Pkw und mobilen Maschinen sowie im steigenden Anteil erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung. Wie hoch diese für die exportorientierte deutsche Industrie sind, lies das Ministerium in einer Studie zum "Stand und Entwicklungspotenzial der Speichertechniken für Elektroenergie (...)" untersuchen. Die Fraunhofer-VKPartner-Studie, welche auf dem 2. E-Motive-Expertenforum am 9. September 2009 in Hannover erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt wird, beleuchtet hierbei wegen der Ausdehnung auf alle Anwendungsfälle nicht nur die elektrochemischen Speichertechnologien, sondern wurde auch auf elektrische sowie mechanische Speicher ausgedehnt. Durchgeführt wurde die Untersuchung durch das Beratungsunternehmen VKPartner, das Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme (ISE) und das Fraunhofer-Anwendungszentrum für Systemtechnik (AST).

Aus den in der Studie skizzierten Handlungsoptionen ergeben sich nach Angaben der Forschungsvereinigung Antriebstechnik (FVA) Märkte von mehreren Millionen Einheiten von Elektroenergiespeichern. Die Diskussion um den Aufbau von Fertigungen von Lithium-Ionen-Akkus in Deutschland wird von den Automobilherstellern angetrieben. Wesentliche Impulse und Innovationen beziehungsweise der überwiegende Teil der Wertschöpfung werden der Studie nach vor allem aber in der Zulieferkette erfolgen. In Handlungsempfehlungen beschreiben deshalb die Autoren eine "verstärkte Einbindung aller Akteure der nationalen Wertschöpfungskette in Verbundprojekte". Besonderes Augenmerk legt die Studie hierbei auf den Maschinen- und Sondermaschinenbau, da insbesondere dort neue Arbeitsplätze im internationalen Ausrüstmarkt geschaffen werden könnten.

Auf dem E-Motive-Expertenforum wird außerdem der Präsident des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau VDMA, Dr. Manfred Wittenstein, in seiner Key-Note auf die Herausforderungen für den Produktionsstandort Deutschland im globalen Markt sowie die notwendige Intensivierung der Zusammenarbeit und Integration der gesamten Wertschöpfungskette künftiger Speichertechnologien in gemeinsame F&E-Aktivitäten eingehen.

E-Motive ist eine langfristig angelegte Netzwerkinitiative der Forschungsvereinigung Antriebstechnik (FVA), mit der die FVA die Zusammenarbeit von Industrie und Wissenschaft auf dem Gebiet der Elektromobilität fördern will.

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Autor(en): Caterina Schröder
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