05.10.2009

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dSpace: Micro-Auto-Box mit neuem Prozessor und verdoppeltem Speicher

Alle dSpace Micro-Auto-Boxen bieten beim Prototyping von Steuergerätefunktionen ab sofort mehr Leistung, speziell bei größeren Echtzeitmodellen. Für das Plus an Leistung sorgt der IBM PPC 750GL Prozessor, der im Vergleich zum bisherigen Prozessor durch verdoppelten Level2-Cache (1 MB) speziell bei größeren Modellen deutlich schnellere Zykluszeiten bei den Modellberechnungen erzielen soll. Dadurch rechnet die Micro-Auto-Box laut dSpace die Regelungsmodelle 1,6 bis 2,5 mal schneller, abhängig von der konkreten Anwendung, der Modellgröße und der Modellstruktur. Der SRAM-Speicher aller Micro-Auto-Boxen wurde von 8 MB auf 16 MB verdoppelt und ermöglicht seit dem dSpace-Release 6.4 das Laden größerer Modelle. Es können bereits existierende Modelle direkt weiterverwendet und bestehende Executables direkt geladen und ausgeführt werden.

Die Micro-Auto-Box ist ein kompaktes Echtzeitsystem für schnelles Funktions-Prototyping in Fullpass- und Bypass-Szenarien. Sie kann für zahlreiche Rapid-Control-Prototyping-Anwendungen eingesetzt werden, zum Beispiel Fahrwerksteuerung, Antriebsstrang, Karosseriesteuerung, X-by-Wire-Anwendungen sowie Luft- und Raumfahrtanwendungen. Die Modellierungswerkzeuge Matlab/Simulink/Stateflow sind nahtlos in die Prototyping-Umgebung integriert. Mit der Software dSpace-Real-Time Interface (RTI), der Verbindung zwischen Hardware und Modellierungswerkzeug, können Entwickler ihre Simulink-Modelle automatisch und ohne Programmierkenntnisse auf der Micro-Auto-Box implementieren.
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Autor(en): Ruben Danisch
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