22.01.2010

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Mini geht ins Gelände - Der Mini Countryman mit Allradantrieb

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Mit einem eigenständigen Design, weiterentwickelten Triebwerken, optionalem Allradantrieb und erweiterter Funktionalität soll der neue Mini Countryman eine Brücke zwischen dem klassischen Fahrzeugkonzept des Mini und einem Sports Activity Vehicle schlagen. Als erstes Modell der Marke mit vier Türen und einer weit öffnenden Heckklappe offeriert er ein erweitertes Raumangebot, eine leicht erhöhte Sitzposition sowie optimierten Fahrkomfort.

Zur Markteinführung der vierten Fahrzeugvariante der Mini-Modellfamilie stehen drei Otto- und zwei Dieselmotoren zur Auswahl, die alle einer optimierten Motorengeneration entstammen und den Abgasnormen Euro 5 beziehungsweise ULEV II entsprechen. Das Leistungsspektrum reicht von 66 kW (Mini One D Countryman) bis zu 135 kW (Mini Cooper S Countryman). Für eine gesteigerte Effizienz sind die Motoren im Rahmen von "Minimalism" mit Maßnahmen zur Verbrauchs- und Emissionsreduzierung gekoppelt, wie der Bremsenergie-Rückgewinnung, Auto-Start-Stopp-Funktion, Schaltpunktanzeige und die bedarfsgerechte Steuerung von Nebenaggregaten.

Die Topversion, der Cooper S Countryman, kombiniert die vollvariable Ventilsteuerung mit einem Twin-Scroll-Turbolader und der Benzin-Direkteinspritzung und erreicht so eine Höchstleistung von 135 kW bei 5.500 1/min. Bei 1.600 1/min stellt das 1,6-Liter-Aggregat sein maximales Drehmoment von 240 Newtonmetern zur Verfügung, das sich mittels Overboost kurzzeitig auf bis zu 260 Newtonmeter steigern lässt. Den Spurt von 0 auf 100 km/h absolviert der Crossover-Cooper-S innerhalb von 7,6 Sekunden, seine Höchstgeschwindigkeit beträgt 215 km/h. Der durchschnittliche Kraftstoffverbrauch beläuft sich laut BMW auf 6,3 l/100 km bei einem CO2-Wert von 146 g/km.

Auch beim 1,6-l-Saugmotor des Cooper Countryman trägt die vollvariable Ventilsteuerung zu sportlicher Leistungsentfaltung und effizienterem Umgang mit dem Kraftstoff bei. Mit einer Höchstleistung von 90 kW und einem maximalen Drehmoment von 160 Newtonmetern (bei 4.250 1/min), beschleunigt die Cooper-Version in 10,5 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 190 km/h. Sein Durchschnittsverbrauch soll bei 6,1 l/100 km, der CO2-Wert bei 142 g/km liegen.

Das leistungsschwächste Derivat der 1,6-l-Ottomotoren kommt im Mini One Countryman zum Einsatz, in dem er aus 1.598 Kubikzentimetern maximal 72 kW und ein Drehmoment von bis zu 153 Newtonmetern schöpft. So beschleunigt der Mini One Countryman aus dem Stand in 12,7 Sekunden auf Tempo 100, und weiter auf eine Höchstgeschwindigkeit von 175 km/h. Im EU-Testzyklus ermittelte der bayerische Automobilhersteller einen Durchschnittsverbrauch von 5,9 l/100 km (CO2-Wert: 137 g/km).

Der 1,6 Liter große Vierzylinder-Dieselmotor verfügt über eine Direkteinspritzung nach dem Common-Rail-Prinzip sowie über einen Turbolader mit variabler Turbinengeometrie. Im Mini Cooper D Countryman leistet das Aluminium-Triebwerk 82 kW bei einer Drehzahl von 4.000 1/min und dreht bei 1.750 1/min mit maximal 270 Newtonmetern. Für die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h genügen 10,9 Sekunden, als Höchsttempo werden 180 km/h erreicht. Den Durchschnittsverbrauch des Cooper D Countryman gibt BMW mit 4,4 l/100 km an, entsprechend liegt der CO2-Wert bei 116 g/km. 0,1 Liter auf 100 Kilometer weniger soll der Mini One D Countryman verbrauchen (Emissionswert: 113 Gramm CO2 pro Kilometer). Das 66 kW starke Turbodiesel-Derivat (215 Nm bei 1.750 1/min) beschleunigt den Crossover-Mini-One in 13,2 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 170 km/h. Serienmäßig sind beide Dieselvarianten mit einem Dieselpartikelfilter und einem Oxidationskatalysator ausgestattet.

Die für das neue Crossover-Modell weiterentwickelte Fahrwerktechnik baut an der Vorderachse auf McPherson-Federbeine und geschmiedete Querlenker. Die Multilenker-Hinterachse ist sowohl für den Front- als auch für den optionalen Allradantrieb ausgelegt. Serienmäßig mit an Bord ist die Fahrstabilitätsregelung DSC (Dynamische Stabilitäts Control), optional sind DTC (Dynamische Traktions Control, serienmäßig beim Cooper S Countryman sowie beim Cooper D Countryman mit All4) und eine elektronische Sperrfunktion für das Differenzial der Vorderachse verfügbar. Ein Sportfahrwerk einschließlich Fahrzeugtieferlegung um zehn Millimeter sowie John-Cooper-Works-Performance-Komponenten können zusätzlich geordert werden.

Der für die Crossover-Varianten des Cooper S und Cooper D optional erhältliche permanente Vierradantrieb Mini All4 steuert über ein direkt am Hinterachsgetriebe angeordnetes elektrohydraulisches Mitteldifferenzial die Kraftverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse stufenlos. So werden in normalen Fahrsituationen bis zu 50 Prozent des Antriebsmoments an die Hinterachse geleitet, in Extremsituationen können es bis zu 100 Prozent sein. Durch die direkt in das DSC-Steuergerät integrierte Regelungselektronik des All4-Systems werden Reaktionszeiten von weniger als einer Zehntelsekunde erreicht, so dass das System auf wechselnde fahrdynamische Anforderungen mit einer jeweils optimalen Momentenverteilung reagiert kann.

Eine crashoptimierte Karosseriestruktur mit definierten Lastpfaden und Deformationszonen steigert die passive Sicherheit der Insassen. Die hoch aufbauende Front gewährleistet zudem laut BMW die Einhaltung aktueller gesetzlicher Bestimmungen zum Fußgängerschutz.

Der Mini Countryman ist serienmäßig mit vier Sitzplätzen ausgestattet, eine dreisitzige Rückbank ist als aufpreisfreie Option erhältlich. Die Fondsitze können einzeln oder im Verhältnis 60 : 40 (dreisitzige Rückbank) in Längsrichtung verschoben, ihre Lehnen in der Neigung verstellt oder einzeln beziehungsweise im Verhältnis 40 : 20 : 40 (dreisitzige Rückbank) umgeklappt werden. Das Gepäckraumvolumen wächst so von 350 auf bis zu 1.170 Liter an.
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Autor(en): Caterina Schroeder
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