19.02.2010

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Racing-Essenz für den Citroën DS3

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Die mit fünf Konstrukteurstiteln in der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) erfolgreichen Ingenieure von Citroën Racing haben sich des DS3 angenommen und ihn nach den Vorstellungen der Rennsportabteilung der Marke umgestaltet. So übernimmt das Konzept DS3 Racing, das auf dem Genfer Autosalon (4. bis 14. März 2010) sein Debüt feiern wird, Attribute des Motorsports, wie die Integration von Karbonteilen, den leistungsgesteigerten Ottomotor und das dem Einsatzzweck entsprechend modifizierte Fahrgestell. Der DS3 Racing wird ab dem zweiten Halbjahr 2010 in einer auf 1.000 Stück limitierten Serie auf den Markt kommen.

Äußerlich übernimmt der 3.948 mm lange DS3 Racing die stilistischen Merkmale des DS3, unterscheidet sich jedoch unter anderem durch Karbonteile an der halbstarren Schale des Vorderstoßfängers, am unteren Karosseriegürtel sowie an den Kotflügelverbreiterungen von dem Ausgangsmodell. Ebenso sind die seitlichen Schutzleisten an den Türen aus diesem Material hergestellt. Zudem erhält die limitierte Sportversion einen Spoiler in Karbon-Ausführung, dessen Aufgabe es ist, die Stabilität des Fahrzeugs bei hoher Geschwindigkeit aufrecht zu erhalten.

Ausgangsmotor ist der 1,6 Liter THP 150, dessen Leistung die Citroën-Racing-Ingenieure von 115 auf 147 kW steigerten. Auch das Drehmoment wurde erhöht: Es wuchs um fast 15 % von 240 auf 275 Nm und steht in einem Drehzahlbereich von 2.500 bis 4.000 1/min zur Verfügung, um Durchzugsstärke und Laufkultur zu garantieren.

Die Erhöhung von Leistung und Drehmoment ist das Ergebnis mehrerer Veränderungen und Optimierungen an den Mechanik-Aggregaten. So wurde etwa der Turbolader angepasst und das Kennfeld des Motorsteuergerätes überarbeitet, um die Leistungssteigerung in der Größenordnung von 30 % zu erzielen. Des Weiteren verfügt die Auspuffanlage über Endrohr und Schalldämpfer mit spezieller Auslegung.

Bei Fahrgestell und Achsen des DS3 galt es, die Abstimmung zu überarbeiten. Das Ziel der Entwickler war, eine permanente Rückmeldung zwischen Fahrer und Fahrbahn zu realisieren. Um quasi auf der Straße zu kleben, wurde die Spurweite vorn und hinten um 30 mm vergrößert und die Bodenfreiheit um 15 mm abgesenkt. Die Stoßdämpfer vorn und hinten verfügen über spezielle Einstellungen, um die Leistung sicher auf die Straße zu bringen, während die eigens abgestimmten Schraubenfedern mit erhöhter Härterate ausgestattet sind. Zudem erhielt der DS3 Racing eine spezielle Lenkungscharakteristik, die Unterstützungskennlinien wurden verändert und an die neue Bereifung angepasst.
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Autor(en): Caterina Schröder
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