01.04.2010

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Peugeot plant RCZ-Coupé auch als Hybrid

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Wie man sich das Verbrauchs- und CO2-Emissionsverhalten von zukünftigen Sportwagen vorstellen kann, das zeigt Peugeot mit der Studie RCZ Hybrid4. Angetrieben wird sie von einem 2,0 Liter HDi FAP Motor mit einer Leistung von 120 Kilowatt an der Vorderachse und von einem Elektromotor mit 27 Kilowatt Leistung an der Hinterachse. Damit ergibt sich eine Gesamtleistung von 147 Kilowatt. Basis für die Studie bildet wohl das RCZ Coupé das der französische Automobilbauer in Kürze auf dem deutschen Markt einführt.

Mithilfe der Hybrid-Kombination aus per Diesel angetrieberner Vorderachse und elektrisch angetriebener Hinterachse erreicht das Sport-Coupé-Konzept einen Verbrauch von lediglich 3,7 Liter pro 100 Kilometer (nach EU-Zyklus) und einen CO2-Ausstoß von 95 g/km. Geplant ist, den RCZ HYbrid4 in rund zwei Jahren als Serienversion zu bauen. Das Konzept zum "herkömmlich" angetriebenen RCZ zeigte der Automobilhersteller im September 2007 auf der IAA in Frankfurt. Es handelte sich hierbei um das Concept-Car 308 RC Z. Das Resultat, nämlich der Sportwagen, der nun auf den Markt kommt, ist ein kompaktes 2+2 sitziges Coupé und wird bei Magna Steyr in Graz (Österreich) gefertigt - auf der gleichen Plattform wie der 308.

Zur Markteinführung bietet der Automobilhersteller einen 1,6 Liter 155 THP mit einer Leistung von 115 Kilowatt an; mit Turbolader (Twin-Scroll), Benzindirekteinspritzung und manuellem Sechsgang-Schaltgetriebe. Der Vierzylinder verbraucht laut Unternehmen 6,7 Liter pro 100 Kilometer nach EU-Zyklus. Dies entspricht einem CO2-Ausstoß von 155 Gramm pro Kilometer. Der Motor entwickelt 240 Newtonmeter, die nahezu konstant von 1400 bis 4500 1/min zur Verfügung stehen. Für den Sprint von Null auf 100 km/h benötigt der RCZ 1.6 Liter 155 THP nur 8,3 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 215 km/h. Ab Sommer 2010 gibt es für die 115 Kilowatt-Version auch eine sequenzielle Sechsgang-Automatik (AT6). Das AT6-Getriebe wurde nach einem von PSA Peugeot Citroën vorgegebenen Lastenheft mit dem japanischen Spezialisten Aisin entwickelt.

Ebenfalls im Sommer kommt der 1,6 Liter 200 THP mit Sechsgang-Schaltgetriebe. Der Ottomotor verfügt laut Automobilhersteller über ein maximales Drehmoment von 255 Newtonmetern bei 1700 1/min. Seine maximale Leistung liegt bei 147 Kilowatt bei 5500 bis 6800 1/min. Der Antrieb hat einen Verbrauch von 6,9 Liter auf 100 Kilometer im EU-Testzyklus (159 Gramm CO2 pro Kilometer). Zur Erreichung dieser Ziele wurden nach Angaben des Unternehmens beim Vierzylindermotor mit 1598 Kubikzentimetern erstmals THP und VTi kombiniert: Dementsprechend sorgt ein Twin-Scroll-Turbolader für Leistung und spontanes Ansprechverhalten bereits im Drehzahlkeller. Die Benzin-Direkteinspritzung stellt eine optimale Verbrennung sicher. Zudem sorgt, laut Unternehmen, bei diesem Motor auch eine variable Ventilhubsteuerung einlassseitig (VVT) in Verbindung mit einer variablen Einlass- und Auslassnockenwellenspreizung (VTi) für gute Verbrauchs- und CO2-Emissionswerte.

Außerdem gibt es das Coupé mit einem 2,0 Liter HDi FAP. Das Dieselaggregat entwickelt eine maximale Leistung von 120 Kilowatt bei 3750 1/min sowie ein Drehmoment von 340 Newtonmetern zwischen 2000 und 3000 1/min. Der Motor verbraucht nach Unternehmensangaben durchschnittlich (nach EU-Testzyklus) 5,3 Liter pro 100 Kilometer. Dieser Verbrauch entspricht einem CO2-Ausstoß von 139 Gramm pro Kilometer. Den RCZ 2.0 Liter HDi FAP gibt es ausschließlich in Kombination mit einem manuellen Sechsganggetriebe.

Der RCZ ist mit seinen 1372 Kilogramm Gewicht (Version 1.6 Liter 200 THP) vergleichsweise leicht. Zudem legt die extreme Steifigkeit der Karosserie die Grundlage für das Handling des RCZ. Für hohe Lenkpräzision sorgt eine elektrohydraulische Zahnstangenlenkung, deren Unterstützung in Abhängigkeit vom Tempo geregelt wird. Sie verbindet ein direktes und straffes Lenkgefühl mit geringer Empfindlichkeit gegen Fahrimpulse. Bei niedriger Geschwindigkeit steht ein leichtgängiges Handling im Vordergrund, bei höherem Tempo eine große Präzision.
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Autor(en): Katrin Pudenz
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