Untersuchung des Kontakts zwischen Dummy-Kopf und Dachhimmel
Kommt es während des Versuchs, das Wagendach einzudrücken, zu einem Kontakt zwischen dem Kopf des Dummys und des Dachhimmels? Diese Frage gilt es zu untersuchen. Zur Erfüllung dieser Prüfvorschrift wird eine "Head Positioning Fixture (HPF)" verwendet - die HPF entspricht den Anforderungen der aktuellen FMVSS 216a und der dazugehörigen Labor Prüfmethode. Die HPF-Vorrichtung ist mit einer Kopfhalbschale ausgerüstet. Sie wird im Fahrzeug entsprechend der Lage eines Insassenkopfes positioniert. Unterhalb der Halbschale befindet sich eine 3D-Kraftmessdose, die zur Ermittlung des Kontaktes dient. Die Firma Oilgear Towler hat diese Einheit bereits gebaut. Seit mehreren Wochen ist sie bei einem Automobilhersteller im Einsatz.
Ab einer Summenkraft von 222 Newton wird die Berührung zwischen Dachhimmel und Kopfhalbschale als Kontakt gewertet. Um die Prüfung zu bestehen, darf die Summenkraft allerdings 350 Newton nicht überschreiten. Neben der erforderlichen Verfahrbarkeit der einzelnen Achsen zur Positionierung und einer den Versuchsanforderungen entsprechenden Steifigkeit ist die HPF von Oilgear Towler auch für Versuche über Spezifikation ausgelegt: Beispielsweise existiert ein System, welches bei Erreichen der Summenkraft von 350 Newton über Trigger ausgelöst die Kopfhalbschale zurückzieht. Somit werden Beschädigungen der HPF vermieden und gleichzeitig das Weiterfahren des Versuchs ohne Unterbrechung erlaubt.
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