VW-Konzern: Wichtige Wechsel in Führungspositionen
Wichtige Wechsel in der Führung des VW-Konzerns: Prof. Dr. Winfried Vahland (53) wird mit Wirkung zum 1. September 2010 zum Vorstandsvorsitzenden von Skoda Auto berufen. Seine Nachfolge als President und CEO der Volkswagen Group China wird Dr. Karl-Thomas Neumann (49) übernehmen, zurzeit Konzernbeauftragter für Elektro-Traktion in Wolfsburg. Der jetzige Vorstandsvorsitzende von Skoda, Reinhard Jung (59), wird in den Ruhestand wechseln. Konzernbeauftragter für Elektro-Traktion wird mit Wirkung zum 1. September 2010 Dr. Rudolf Krebs (53), zurzeit Werkleiter von Volkswagen in Salzgitter. Er berichtet in dieser Funktion direkt an den Vorstandsvorsitzenden der Volkswagen Aktiengesellschaft, Prof. Dr. Martin Winterkorn. Krebs folgt auf Dr. Karl-Thomas Neumann (49). Neuer Werkleiter in Salzgitter wird Falko Rudolph (45).
Winfried Vahland kam 1990 zu Audi nach Ingolstadt, wo er das Controlling von Unternehmensplanung und Ergebnisanalyse sowie des Vertriebs übernahm. 1993 wechselte der Wirtschafts-Ingenieur als Leiter des Konzerncontrolling nach Wolfsburg. 1995 wurde ihm die Vertriebssteuerung für den Konzern und die Marke Volkswagen übertragen. Bei Volkswagen do Brasil verantwortete er von 1997 bis 2002 als Vice President die Bereiche Finanzen und Strategie. Anschließend wurde er bei Skoda zum Vorstandsmitglied für den Kaufmännischen Bereich berufen, 2003 darüber hinaus zum Stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden. Im Juli 2005 wechselte Vahland in seine heutige Funktion: President und CEO der Volkswagen Group China.
Vahlands Nachfolger Karl-Thomas Neumann studierte Elektrotechnik. Von 1989 bis 1993 forschte er am Fraunhofer Institut mit dem Schwerpunkt Fahrzeugelektronik. Anschließend war er bei Motorola Semiconductor als Ingenieur und als Leiter der Strategie für den Automobilbereich tätig. 1999 wechselte Neumann zum Volkswagen Konzern nach Wolfsburg. Dort leitete er die Elektronikforschung, die Elektronikstrategie und später den Bereich Elektrik/Elektronik der Marke Volkswagen, bevor er 2004 in den Vorstand Automotive Systems der Continental AG berufen wurde. Von August 2008 bis September 2009 war er Vorstandsvorsitzender bei Continental.
Vahlands Vorgänger Reinhard Jung kam nach einem Maschinenbau-Studium 1974 zum Volkswagen Konzern. Er arbeitete als Projekt-Ingenieur in verschiedenen Funktionen, bevor er zum Leiter der Auslandsproduktion ernannt wurde. Nach Einsätzen in der Zentralplanung Wolfsburg und Salzgitter leitete er die Markensteuerung Volkswagen. Von 1996 bis 2001 war er Werkleiter in Braunschweig, anschließend leitete er die Volkswagen de Mexico als Präsident. 2004 wurde Jung zum Vorstand der Marke Volkswagen für Produktion und Logistik berufen. Seit Oktober 2007 ist er Vorstandsvorsitzender von Skoda Auto.
Der Diplom-Ingenieur Rudolf Krebs, der auf Karl-Thomas Neumannfolgen wird, kam 1996 zum Konzern nach Wolfsburg. Dort leitete er die Vorentwicklung der Ottomotoren. 2002 wechselte er in gleicher Funktion zur Audi AG nach Ingolstadt, wo ihm darüber hinaus die Entwicklung der Reihenottomotoren übertragen wurde. Als Leiter der Aggregate-Entwicklung der Marke Volkswagen kehrte er 2005 nach Wolfsburg zurück. Seit Mai 2007 leitet er das Werk Salzgitter und war dort unter anderem für Entwicklung und Produktion des Blockheizkraftwerks Ecoblue verantwortlich. Darüber hinaus verantwortet er seit März 2009 in Personalunion das Geschäftsfeld Motor der Marke Volkswagen.
Auf Krebs folgt Falko Rudolph. Er ist seit 1991 im Konzern tätig. Der Diplom-Ingenieur war in unterschiedlichen Projekten bei der Entwicklung von Handschalt- und Automatikgetrieben tätig. Ab 2000 war er verantwortlich für die Entwicklung des Doppelkupplungsgetriebes (DSG). 2003 wurde ihm die Verantwortung für die Getriebeentwicklung von Volkswagen übertragen. Seit November 2006 leitet Falko Rudolph die Entwicklung der Dieselmotoren von Volkswagen. Metadaten anzeigen:Autor verbergen |
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Effizienz - elektrischer Systeme - Standards und Maßnahmen
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