02.07.2010

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Dritte Generation des modularen Dauerlauf-Testsystems Magic-Car

Göpel electronic hat mit Magic-Car ein modulares Tester-Konzept entwickelt, das eine beliebige Anzahl parallel verfügbarer I/O-Ressourcen und Kommunikationsinterfaces in einem ökonomisch angemessenem Rahmen bereitstellt. Aktuell wird mit Magic-Car 3 die dritte Generation des Systems eingeführt. Im Grunde besteht Magic-Car aus parallel betriebenen Multifunktionsbaugruppen, die über Ethernet mit dem zentralen Steuerrechner verbunden sind. Eine derartige Multifunktionsbaugruppe ist ein autark arbeitendes, prozessorgesteuertes Prüfgerät. Die Baugruppe bietet eine bestimmte Konfiguration von Testressourcen, mit deren Hilfe sich die vollständige Fahrzeugumgebung für ein zu prüfendes Steuergerät simulieren lässt.

Mit der Entwicklung der neusten Generation des Systems wurde der Anforderung nach Skalierbarkeit dieser Testressourcen Aufmerksamkeit gezollt. Während die Vorgängerverssion noch eine fixe Konfiguration analoger und digitaler I/O-Kanäle sowie Kommunikationsinterfaces anbot, deren Anzahl mithilfe von Aufsetzplatinen vervielfacht werden konnte, stellt die Multifunktionsbaugruppe der dritten Generation ein modular konfigurierbares System dar. Erreicht wurde dies durch den internen Anschluss der Mess- und Stimuli-Ressourcen über USB an die Controllerbaugruppe. So stehen bislang neben den Ressourcen des Controllerboards weitere Kommunikationsinterfaces für CAN, LIN, Flex-Ray, MOST und LVDS, analoge Widerstandsgeber oder ein leistungsfähiges Strom-Messmodul zur Auswahl. Die Basisausstattung der Multifunktionsbaugruppen der dritten Generation umfasst die Aufschaltung der Versorgungsklemmen 15 und 30, zwei Kommunikationsschnittstellen für CAN, LIN oder K-Line, ein PWM-Signalausgang, je vier analoge Ein- und Ausgänge sowie acht digitale Eingänge und vier digitale Ausgänge. Die Pegelbereiche der I/O-Ressourcen sind für den Pkw- und Nfz-Bereich ausgelegt. Der Anschluss eines Prüflings an die Multifunktionsbaugruppe erfolgt über einen zentralen Steckverbinder in Nullkraft-Ausführung. Parallel dazu sind alle I/O's auf Monitorbuchsen geführt, die den Anschluss zusätzlicher Messgeräte erlauben. Das System der dritten Generation wird über Ethernet mit dem Steuer-PC verbunden. Mittels der im Lieferumfang enthaltenen Treibersoftware lassen sich die Testressourcen der Multifunktionsbaugruppen über umfangreiche Programmierschnittstellen in unterschiedliche Softwareumgebungen integrieren. Neben einer Nutzer-API (DLL) für die universelle Einbindung in Applikationsprogramme unter Windows steht für die Nutzer der graphischen Programmierumgebung Labview eine umfangreiche VI-Treiberbibliothek zur Verfügung.
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Autor(en): Katrin Pudenz
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