16.07.2010

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Der BMW X3 mit neuem Fahrwerk

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Mit einem neuen Fahrwerk schickt BMW sein Sports Activity Vehicle X3 ins Rennen. Im neuen Modell wird zudem eine serienmäßige Auto-Start-Stopp-Funktion erstmals auch mit einem Sechszylinder-Motor sowie mit dem Achtgang-Automatikgetriebe kombiniert. Damit erreicht der X3 xDrive20d einen Durchschnittsverbrauch im Europäischen Testzyklus von 5,6 Litern je 100 Kilometer. Zur Markteinführung des neuen Modells stehen zwei Antriebe zur Wahl: ein Vierzylinder-Diesel und ein Reihensechszylinder-Ottomotor.

Die Fahrwerkstechnik des Modells ist eine vollständige Neuentwicklung. Die Kombination einer Doppelgelenk-Zugstrebenachse vorn mit einer Fünflenker-Hinterachse biete ideale Voraussetzungen, um Agilität und Fahrkomfort gleichermaßen zu optimieren, erklärt der Automobilhersteller. Auch die erstmals bei einem X-Modell des Herstellers eingesetzte elektromechanische Servolenkung (EPS) einschließlich Servotronic Funktion zur geschwindigkeitsabhängigen Lenkkraftunterstützung trägt zum präzisen Handling bei. Die neu entwickelte und als Sonderausstattung erhältliche Variable Sportlenkung reduziert die für einen besonders starken Vorderradeinschlag erforderlichen Lenkradbewegungen. Park-, Abbiege- und Ausweichmanöver werden komfortabel und sicher mit geringem Lenkaufwand absolviert. Optional wird für den Neuen die Dynamische Dämpfer Control angeboten. Die elektronisch geregelten Dämpfer passen sich adaptiv sowohl der Fahrbahnbeschaffenheit als auch dem Fahrstil an. Das Kennfeld der Dämpferregelung kann über die Fahrdynamik-Control beeinflusst werden. Die erstmals für ein X-Modell verfügbare Funktion ermöglicht es, mit einer Taste auf der Mittelkonsole zwischen den Fahrzeugabstimmungen "Normal", "Sport" und "Sport+" zu wählen. Neben dem Dämpfungsverhalten werden so auch die Gaspedalprogression, das Ansprechverhalten des Motors, die Kennlinie der Lenkkraftunterstützung und die Dynamische Stabilitäts Control (DSC) Ansprechschwellen sowie bei entsprechender Ausstattung auch die Schaltdynamik des Automatikgetriebes beeinflusst.

Serienmäßig verfügt das Modell über den permanenten Allradantrieb xDrive. Das elektronisch gesteuerte System sorgt für eine variable Verteilung des Antriebsmoments zwischen Vorder- und Hinterachse. Die mit der Fahrstabilitätsregelung DSC vernetzte Steuerung wirkt durch ihre schnelle und präzise Reaktion jeder Tendenz zum Über- oder Untersteuern frühzeitig entgegen. Mit einer neuen, die Fahrdynamik fördernden Abstimmung optimiert der Allradantrieb neben der Traktion vor allem das Fahrverhalten in Kurven, erklärt der Hersteller. Bereits bei stabiler Kurvenfahrt wird dazu ein höherer Anteil des Antriebsmoments an die Hinterräder übertragen. Mit der optionalen Performance Control lasse sich das Handling des neuen Modells weiter steigern, heißt es aus München. Gezieltes Abbremsen des kurveninneren Hinterrads bei gleichzeitiger Erhöhung der Antriebsleistung sorgt dafür, dass das Fahrzeug spontan und präzise einlenkt. Dies führe zu gesteigerter Dynamik in Kurven sowie zu bestmöglicher Traktion.

Der neue X3 xDrive20d wird von einem zwei Liter großen Vierzylinder-Turbodieselmotor mit Aluminium-Kurbelgehäuse und Common-Rail-Direkteinspritzung angetrieben. Er mobilisiert eine Höchstleistung von 135 Kilowatt bei 4000 1/min und ein maximales Drehmoment von 380 Newtonmetern zwischen 1750 und 2750 1/min. Die so entstehende Durchzugskraft ermöglicht eine Beschleunigung von null auf 100 Kilometer pro Stunde in 8,5 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von 210 Kilometer pro Stunde. Das Auto verbraucht mit dieser Motorisierung laut Hersteller durchschnittlich - ermittelt im EU-Testzyklus - 5,6 Liter pro 100 Kilometer und emittiert 149 Gramm CO2 je Kilometer. Mit Automatikgetriebe erreiche diese Variante identische Beschleunigungs- Höchstgeschwindigkeits- und Verbrauchswerte, seine CO2-Emissionen betrage 147 Gramm pro Kilometer.

Spontanes Ansprechverhalten, hohe Drehfreude sowie ein effizienter Umgang mit der im Kraftstoff enthaltenen Energie seien für die Antriebseinheit des X3 xDrive35i kennzeichnend. Im Reihensechszylinder-Motor werden erstmals die BMW Twin-Power-Turbo-Technologie, die Benzin-Direkteinspritzung High Precision Injection und die variable Ventilsteuerung Valvetronic gemeinsam eingesetzt. Das drei Liter große Triebwerk erzeugt eine Höchstleistung von 225 Kilowatt bei einer Drehzahl von 5800 1min und ein maximales Drehmoment von 400 Newtonmetern, das bei 1300 1/min zur Verfügung steht. Dieser Motor ermöglicht eine Beschleunigung von null auf 100 Kilometer pro Stunde in 5,7 Sekunden. Seine Höchstgeschwindigkeit beträgt 245 Kilometer pro Stunde. Sein Durchschnittsverbrauch im EU-Testzyklus beträgt laut Hersteller 8,8 Liter je 100 Kilometer,
sein CO2-Wert beläuft sich auf 204 Gramm je Kilometer.

Der neue X3 xDrive35i ist serienmäßig mit einem Achtgang-Automatikgetriebe ausgestattet. Für den X3 xDrive20d ist es als Alternative zur serienmäßigen Sechsgang-Handschaltung zu haben. Erstmals wird das Automatikgetriebe mit einer Auto-Start-Stopp-Funktion kombiniert. Beim Halt an Kreuzungen oder im Stau wird der Motor automatisch ausgeschaltet. Sobald der Fahrer den Fuß vom Bremspedal nimmt, wird der Antrieb wieder gestartet. Bei aktivierter Auto-Hold-Funktion genügt ein kurzer Druck auf das Gaspedal. Die Auto-Start-Stopp-Funktion gehört auch beim handgeschalteten X3 xDrive20d zur Serienausstattung.

Ein großzügiges, variabel nutzbares Platzangebot, hochwertige Materialien und eine charakteristische dreidimensionale Flächengestaltung sorgen im Innenraum des neuen X3 für modernes Ambiente. Der Kofferraum bietet ein Volumen zwischen 550 und 1600 Litern. Zudem kann das Platzangebot variable den Bedürfnissen angepasst werden. Die Fondsitzlehne lässt sich im Verhältnis 40 : 20 : 40 teilen, die drei Segmente können einzeln oder gemeinsam umgeklappt werden. Schritt für Schritt lässt sich das Gepäckraumvolumen so bedarfsgerecht erweitern.

Der neue X3 wird im Werk Spartanburg im US-Bundesstaat South Carolina gefertigt. Die Markteinführung in Deutschland erfolgt am 20. November 2010. Im Herbst feiert der Wagen seine Premiere auf dem Autosalon in Paris.
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Autor(en): Katrin Pudenz
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