02.09.2010

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Citroën C4 Picasso und Grand C4 Picasso mit Mikro-Hybridtechnik

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Die beiden Kompaktvan-Modelle von Citroën, der C4 Picasso und Grand C4 Picasso, zeigen sich auf dem Pariser Autosalon mit der Mikro-Hybridtechnologie e-HDi. Die neue Mikro-Hybridtechnologie verbindet ein Start-Stopp-System der zweiten Generation mit einem automatisierten mechanischen Sechsganggetriebe und dem Motor HDi 110 FAP. Der französische Automobilhersteller beziffert den Verbrauch mit 4,8 Liter Kraftstoff auf 100 Kilometer. Die CO2-Emissionen werden mit 125 Gramm pro Kilometer angegeben.

Die neue Mikro-Hybridtechnologie e-HDi ist mit der Motorisierung HDi 110 FAP und dem automatisierten EGS6-Getriebe erhältlich. Herzstück der Mikro-Hybridtechnik ist ein Start-Stopp-System. Dieses verfügt über einen Starter-Generator, der als Lichtmaschine und Anlasser fungiert und dessen Leistung optimiert wurde. Die gegenüber der ersten Generation um 70 Prozent gesteigerte Leistung erreicht 2,2 Kilowatt, die Leistungselektronik ist nunmehr in den Starter-Generator integriert. Der Startvorgang dauert 400 Millisekunden, das sei doppelt so schnell wie mit einem herkömmlichen Anlasser, erläutert der Automobilhersteller. Zudem sei der Anlassvorgang nahezu lautlos, weil statt des herkömmlichen Getrieberitzels ein Keilriemen die Anlasserbewegung auf den Motor übertrage. Mithilfe eines Zweimassen-Motorschwungrades, eines Luftmengendosierers und der aufgrund des stärkeren Anlassers schneller erreichten Leerlaufdrehzahl gibt es auch keine Vibrationen beim Anlassen und Stoppen des Motors.

Das elektrische Bordnetz wird von einer Hilfsvorrichtung aus Superkondensatoren, dem E-Booster, unterstützt, der zeitweise mit der Batterie in Reihe geschaltet werden kann. Diese Anordnung habe mehrere Vorteile, betont der Hersteller: Die Leistung beim Anlassvorgang kann, selbst bei tiefen Temperaturen bis zu -5 Grad Celsius, deutlich erhöht werden und erleichtert das Wiederanlassen des Motors. Durch die Unterstützung des Bordnetzes werden die anderen Verbraucher, wie Scheinwerfer, Scheibenwischer und Radio, während der Entnahme des Anlasserstroms in ihrer Funktion nicht beeinträchtigt. Eine optimierte Aufladesteuerung der Batterie und der Superkondensatoren erlaubt die Energierückgewinnung, wenn das Gaspedal losgelassen wird und das Fahrzeug rollt, wobei die Wirkung der Motorbremse leicht verstärkt wird. C4 und Grand C4 Picasso sind zudem mit einer gasdichten Batterie ausgestattet, deren Lebensdauer auf 600.000 Anlasszyklen ausgelegt ist.

Bei den beiden Modellen wurden auch die Motorlagerungen überarbeitet, damit der Komfort für die Insassen beim häufigen Stoppen und Wiederanlassen des Motors noch größer ist. Fortschritte wurden auch bei Kraftstoffverbrauch und CO2-Emissionen gemacht. Der Dieselverbrauch im Normzyklus beträgt 4,8 Liter pro 100 Kilometer beim C4 Picasso, bei Grand C4 Picasso sind es 5 Liter auf 100 Kilometer. Die CO2-Emissionen im selben Zyklus erreichen 125 Gramm pro Kilometer beziehungsweise 130 Gramm pro Kilometer. Im Großstadtverkehr kann die Senkung von Verbrauch und CO2-Emissionen durch e-HDi gegenüber dem normalen Diesel bis zu 15 Prozent betragen.

Zudem sind die beiden Kompaktvans ab sofort mit Citroën E-Touch verfügbar, einem Servicepaket, das Not- und Pannenrufe, ein virtuelles Wartungsheft und ein Ecodriving-Programm beinhaltet. Alle diese Neuerungen sind zum letzten Quartal des Jahres 2010 erhältlich.
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Autor(en): Katrin Pudenz
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