21.09.2010

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Technik im Alltag: Der Mitsubishi ASX 1.8 DI-D 2WD

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Mitsubishi hat mit dem ASX ein spannendes Crossover-Modell auf den Markt gebracht. Unterhalb des Outlander positioniert, teilt er sich dennoch 70 Prozent der Komponenten mit dem großen Bruder. Besonders markant, fast bullig, gestaltet ist die Frontpartie mit dem senkrecht stehenden großen schwarzen Lufteinlass, der lediglich durch das Kennzeichen etwas aufgelockert wird.

Von hinten wirkt der ASX deutlich gefälliger und runder. Mit 4,29 Meter Länge und 1,77 Meter Breite ist er noch ohne größere Probleme im Stadtverkehr zu bewegen. Das Raumangebot innen ist gut. Er ist nicht riesig groß, was in dieser Klasse auch nicht zu erwarten ist, doch bekommt man auf keinem Sitz Platzangst. Der Kofferraum hat mit 419 Liter durchschnittliches Volumen. Für mehr Gepäck kann man die Rücksitzlehnen zu 1/3 und 2/3 geteilt umlegen und erhält so eine recht ebene Ladefläche.

Nimmt man im ASX Platz, findet man einen angenehm gestalteten Innenraum, der auch qualitativ in Ordnung ist. Man findet alles dort, wo man es sucht. Auch gibt er von der Bedienung her keine Rätsel auf. Wir fuhren die zurzeit einzige erhältliche Dieselvariante (ATZonline berichtete) in der Version mit Frontantrieb. Dieser neu entwickelte Motor "4N1" mit 1,8 Liter Hubraum und einer Leistung von 110 Kilowatt (150 PS) hat als Besonderheit weltweit erstmalig eine variable Ventilsteuerung auf der Einlassseite. Dieses Mivec genannte System kennt man schon von den Benzinern, wenngleich der Common-Rail-Motor hier etwas rau klingt. Außerdem verfügt er über ein für einen Dieselmotor recht niedriges Verdichtungsverhältnis. Diese Faktoren tragen dazu bei, dass der Verbrauch recht moderat ist. Bei teils recht zügiger Fahrweise verbrauchten wir im Schnitt 6,72 Liter auf 100 Kilometer. Die Cockpitanzeige zeigte jedoch etwa einen Liter weniger Durchschnittsverbrauch als in der Realität an.

Die Leistung des Motors ist insgesamt für das Fahrzeug in Ordnung. Man kommt gut von der Stelle, der Drehmomentaufbau ist aber nicht ganz gleichmäßig, so dass es leider ein kleines "Turboloch" gibt. Bei Tempo 140 auf der Autobahn hat man noch nicht das Gefühl, den Motor bis an die Grenze ausreizen zu müssen. Das Getriebe verfügt serienmäßig über sechs Gänge, was etwas mehr Schaltarbeit erfordert, aber das Lärmniveau auf der Autobahn deutlich senkt. Die Lenkung ist straff und direkt. Die Federung könnte Bodenwellen auf der Autobahn jedoch weicher und souveräner nehmen. Auf längeren Strecken sind die Sitze nur mäßig bequem.

Die Preisliste für den ASX ist sehr übersichtlich gestaltet. Es gibt sechs Ausstattungsvarianten inklusive einer Intro Edition zur Markteinführung jetzt im Herbst 2010. Bei den jeweiligen Varianten ist außer der Metallic-Lackierung keine Zusatzausstattung bestellbar. Will man beispielsweise eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung, muss man auf jeden Fall die zweitteuerste Variante Intense nehmen. Die Preise beginnen bei 17.990 Euro für den Benzinmotor, in dieser Ausstattung ist jedoch noch nicht einmal die Klimaanlage enthalten. Für die vernünftig ausgestattete Variante Invite oder Intro Edition muss man in der Benzinversion 20.990 Euro bezahlen. Der entsprechende Diesel kostet 22.990 Euro. Das Topmodell schlägt mit 30.990 Euro zu Buche.

Technische Daten

Fazit:
Michael Reichenbach

Mit dem ASX hat Mitsubishi ein schickes Crossover-Fahrzeug auf die Räder gestellt, das sich vom Design aus der Masse heraushebt. Es ist ein solides Fahrzeug ohne große Schwächen.


(Michael Reichenbach)

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Autor(en): Michael Reichenbach
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