01.10.2010

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Concept-Car Peugeot HR1 mit Hybrid-Technologie und Flügeltüren

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Peugeots Hybrid-Konzept HR1 feiert in Paris auf dem Automobilsalon seine Premiere. Das Konzept beschreibt der französische Automobilbauer als einen Mix aus mehreren Stilen. So soll es unter anderem Stadtauto, Coupé aber auch SUV-Gene enthalten. Nicht nur ist das Konzept mit "HYbrid4"-Technologie ausgestattet, die einen völlig neuen Dreizylinder-Ottomotor vom Typ 1.2 l THP vorne mit einem Elektromotor hinten kombiniert. Zudem haben die Entwickler dem Konzept - für einen erleichterten Zugang - ein elektrisches Flügeltür-System verpasst.

Mit einem Verbrennungsmotor an der Vorderachse und einem Elektromotor am Heck kann der Wagen bei niedrigem Tempo im Stadtverkehr so oft wie möglich im emissionsfreien ZEV-Modus betrieben werden. Sind beide Aggregate gemeinsam im Einsatz, verfügt das Konzept über Allradantrieb. Der Verbrennungsmotor unter der Fronthaube, der die Vorderachse antreibt, ist ein völlig neuer Dreizylinder-Benzinmotor vom Typ 1.2 Liter THP mit 81 Kilowatt Leistung. Er basiert auf der künftigen Dreizylinder-Motorenfamilie, die sich noch in der Entwicklung befindet. Im Sinne der Downsizing-Strategie setzt PSA Peugeot Citroën hier auf die neuesten Technologien, um Motoren mit kleinem Hubraum bei vergleichsweise guten Leistungswerten und hoher Ökoeffizienz auf den Markt zu bringen, heißt es vom Unternehmen. In Verbindung mit dem 27 Kilowatt starken Elektromotor werden insgesamt 108 Kilowatt Leistung erreicht, bei einem Verbrauch nach EU-Normzyklus von 3,5 Liter auf 100 Kilometer und Emissionen von 80 Gramm CO2 pro Kilometer. Das automatisierte Sechsgang-Getriebe ermöglicht dem Fahrer präzise, schnelle Gangwechsel und lässt ihm je nach Bedarf die Wahl zwischen einem sequenziellen und einem automatischen Modus. Schaltwippen am Lenkrad sollen den sportlichen Charakter des Concept-Cars unterstreichen.

Der HR1 ist mit einer McPherson-Vorderachse und einer Mehrlenkerhinterachse hinten ausgestattet. Die elektrische Servolenkung macht das Hybrid-Konzept bei niedrigen Geschwindigkeiten leicht manövrierbar sowie agil und sorgt bei höherem Tempo für Präzision und schnelles Feedback.

Das neue Konzeptauto orientiert sich an den unterschiedlichen Karosserievarianten des französischen Herstellers und positioniert sich als Stadtauto mit eigener Identität an der Schnittstelle zwischen Coupé, SUV und anderen Karosserieformen, erklärt der französische Automobilhersteller. Der HR1 habe eine ideale Größe für den Stadtverkehr. Er ist jedoch nicht nur kompakt - 3,69 Meter lang mit kurzen Überhängen), sondern verfügt zudem über ein originelles Türkonzept. Der HR1 hat zwei elektrische Flügeltüren, die in jeder Situation – beispielsweise in engen Parklücken oder Garagen - einen problemlosen Einstieg garantieren. Und schließlich ermöglicht die erhöhte Bodenfreiheit eine höhere Sitzposition für einen besseren Überblick und leichteres Manövrieren.

In das Konzeptauto wurde eine Benutzerschnittstelle mit Bewegungserkennung integriert. Bei diesem einfach und intuitiv zu bedienenden System kann der Benutzer innerhalb der Funktionen navigieren und die verfügbaren Einstellungen mit einer simplen Handbewegung auswählen. Mit einer Drehung der Hand lässt der Fahrer beispielsweise die dargestellten Menüs wie ein Karussell rotieren. Mit einem Wink von links nach rechts kann er die Menübedienung auch auf den Beifahrer übertragen. Mit diesem System werden die Audio-, Navigations- und Klimafunktionen gesteuert. Außerdem kann der Fahrer auswählen, welche Informationen er im Kombiinstrument sehen möchte: Drehzahlmesser, Wasser- und Öltemperatur oder andere Fahrinformationen einerseits oder beispielsweise touristische Hinweise andererseits. Der Beifahrer hat einen mobilen Flach-PC zur Verfügung, auf dem er unter anderem Daten auf dem Display des Fahrers einsehen und mit diesem austauschen kann.

Die Konzeption des Konzeptes ist auf Variabilität ausgelegt. Der leicht zu beladende quaderförmige Kofferraum mit ebenem Ladeboden hat eine Kapazität von 734 Liter. Nach Bedarf kann das Mobil über ein modulares Sitzkonzept auch im Handumdrehen zu einem vollwertigen Drei- beziehungsweise Viersitzer umkonfiguriert werden. Dabei werden die direkt an den Vordersitzen geparkten Fondsitze nach hinten herausgezogen, was die Innenraumkonfiguration durch einen einfachen Handgriff komplett umgestaltet. Zudem optimiert die Heckscheibe- wie bei RCZ - mit ihrer doppelten Wölbung das Platzangebot im Fond zusätzlich. Werden die Fondsitze genutzt, bleibt ein Kofferraumvolumen von 180 Liter übrig.
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Autor(en): Katrin Pudenz
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