04.10.2010

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Kia präsentiert Optima in Paris

Der koreanische Automobilhersteller Kia präsentiert auf dem Autosalon in Paris das Mittelklassemodell Optima. Das Fahrzeug ist ein von Grund auf neu entwickeltes Modell. Er ist länger, breiter, flacher und hat einen längeren Radstand als alle bisherigen Modelle des Herstellers im D-Segment. Gefahren werden kann das Fahrzeug mit zwei Triebwerken: einem 1,7-l-Turbodiesel mit 100 Kilowatt und einer CO2-Emission von 113 Gramm pro Kilometer (mit Start-Stopp-System ISG) sowie einem 125 Kilowatt starken 2-l-Ottomotor. Zu einem späteren Zeitpunkt wird als dritter Motor eine 118-Kilowatt-Version des 1,7-l-Diesels folgen. Bislang nennt der Hersteller für die Motoren allerdings vorläufige Werte. Die Limousine (die in Südkorea K5 und in allen anderen Ländern Kia Optima heißt) feierte ihre Weltpremiere auf der New York Auto Show im April dieses Jahres.

Mit dem neuen 1,7-l-Diesel reagiert der Hersteller laut eigenen Angaben auf die steigende Nachfrage nach kleineren, kraftstoffsparenden Motoren. Der Turbodiesel aus der U2-Familie des Unternehmens arbeitet mit variabler Turbinengeometrie (VGT). Er verfügt über eine Leistung von 100 Kilowatt und ein Drehmoment von 330 Newtonmeter. Die Effizienz des Triebwerks wurde durch technische Neuerungen gesteigert, dazu zählen ein Entkopplungssystem für die Lichtmaschine und ein innovatives Batterie-Management. Der Optima 1.7 CRDi hat eine CO2-Emission von 122 Gramm CO3 pro Kilometer. Durch das Start-Stopp-System ISG lässt sich der CO2-Ausstoß sogar auf 113 Gramm pro Kilometer reduzieren.

Der 2-l-Benziner aus der Nu-Familie ist ein neu entwickeltes Leichtbau-Triebwerk. Der Ottomotor arbeitet mit variablem Ventilhub (CVVL). Diese Technologie steigert die Leistung und senkt den Kraftstoffverbrauch um 5,5 Prozent gegenüber einem vergleichbaren Motor ohne CVVL, erklärt das Unternehmen. Weiter erhöht werde die Effizienz des Optima 2.0 CVVL unter anderem durch ein zweistufiges, variables Luftansaugsystem (Variable Induction System, VIS), ein elektronisches Drosselklappengehäuse und eine gekröpfte Kurbelwelle.

Weltweit wird das Fahrzeug in allen Motorisierungen mit sechsstufigen Schalt- und Automatikgetrieben angeboten, die auch bei höheren Geschwindigkeiten Laufruhe und Kraftstoffeffizienz gewährleisten.

Der neue Optima wird im koreanischen Kia-Werk in Hwasung produziert. Die Fahrzeuge für den chinesischen Markt werden ab Anfang 2011 in China vom Band rollen.
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Autor(en): Katrin Pudenz
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