03.11.2010

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Huber Group entwickelt Multifunktionssteuergerät für Abgasnachbehandlung

Die Huber Group erweitert ihr Angebot um ein neues Multifunktionssteuergerät. Das neue Gerät regelt sowohl Selective Catalytic Reduction (SCR) und Exhaust Gas Recirculation (EGR)-Systeme, als auch autarke Dieselpartikelfilter (DPF)-Regeneration im Dieselmotor und NOx-Speicherkatalysatoren. Das nach Autosar konformem Standard entwickelte Steuergerät "ECU 10.0" eignet sich, dank der Kompatibilität zu zwölf Volt- und und 24 Volt-Bordnetzen, für den Einsatz in On- und Offroad-Anwendungen; von Pkw und Nfz, bis hin zu Baumaschinen und Gabelstaplern.

Mit dem neuen Steuergerät sei speziell den Erfordernissen von Dieselfahrzeugen Rechnung getragen worden, erklärt das Unternehmen. Denn Dieselfahrzeuge müssten im Zuge der zunehmend strenger werdenden Emissionsgesetze, mit einer steigenden Anzahl von Abgasnachbehandlungssystemen aufgerüstet werden. Im Pkw-Sektor sind SCR-Systeme im Vormarsch, im Nutzfahrzeugbereich ist deren Anwendung für Euro V meist unumgänglich. Um den Einsatz von elektronischen Steuerungsmodulen im Fahrzeug auf ein Minimum zu reduzieren, wurde der "Allrounder" unter den Abgas-Steuergeräten mit zahlreichen Funktionen ausgestattet. Bereits die Basisversion zeigt die Vielseitigkeit an I/O Konnektivität: acht Analog- (0. . . 24 Volt), sechs Digital- und acht PWM-Frequenzeingänge (0 . . . 20 Kilohertz), ein Sensoreingang für Induktivgeber, zwei Eingänge für Sensoren mit Spannungsausgang (0 . . . 24 Volt) oder zum Einlesen von resistiven Sensoren, sieben PWM-fähige Leistungsausgänge mit Strommessung (bis zu drei Ampere beziehungsweise 15 Ampere), fünf kurzschlussfeste zwölf Volt- und fünf Volt-Ausgänge, ein LIN-, sowie zwei Highspeed CAN-Schnittstellen. Der Anschluss einer Lambdasonde, zur Überprüfung des Sauerstoffgehalts im Abgas für eine optimale Verbrennung, ist dank der integrierten Lambda-Auswerteschaltung ebenfalls möglich. Auch bei diesem Steuergerät unterstützt die Huber Group den Schnittstellenstandard XCP, der, insbesondere durch die Trennung von Protokoll- und Transportschicht, viele Vorteile im Entwicklungsprozess liefert.
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Autor(en): Katrin Pudenz
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