Mit dem MultiDAQ präsentiert Ipetronik ein neues Multimessmodul. Mit 32 Temperatureingängen, acht Analogeingängen mit Sensorversorgung sowie zwei Frequenz-/ Zählereingängen, soll es ideal auf die typischen Anforderungen in der mobilen Fahrzeugerprobung abgestimmt sein. Das kompakte Universalmessmodul ist laut Zulieferer kostengünstiger als Einzelgeräte, erfordert minimalen Verkabelungsaufwand und ist einfach zu montieren. Mit diesem Modul lassen sich Standardaufbauten bei Fahrerprobungen, zum Beispiel im Klimabereich oder in Dauerlauf- und Fahrdynamik-Untersuchungen noch effizienter und somit kostengünstiger durchführen, erklärt das Unternehmen.
Das Multimessmodul basiert auf den Modulen der M-Serie. Im Einzelnen verfügt es über 32 Messeingänge zum Anschluss von Thermoelementen des Typ K (NiCr/NiAl), acht analoge Messeingänge für Spannung/Strom mit jeweils getrennt einstellbaren dualen Sensorversorgungen (bis ±15 Volt, bis ±45 Milliampere) und zwei Frequenz-/ Zählereingänge. Diese besitzen justierbare Komparator-Schwellen und zwei getrennt regelbare Sensorversorgungen (bis 15 Volt, bis 60 Milliampere). Alle Messeingänge, die Sensorversorgung und der CAN-Bus sind untereinander vollständig galvanisch getrennt. Der Temperaturmessbereich beträgt –60 bis +1370 Grad Celsius, wobei die Vergleichstemperatur über mehrere PT100-Sensoren im Bereich der Messeingänge ermittelt wird. Spannungen werden bis ±100 Volt, Ströme bis ±20 Milliampere (direkt) und Frequenz/Periode bis 200 Kilohertz/10 Mikrosekunden (100 Kilohertz) gemessen. Das Tastverhältnis ist mit 0,1 bis 100 Prozent bei zehn Kilohertz Signalfrequenz spezifiziert.
Der Messbereich wird mit einem 16-Bit-Analog/Digital-Wandler digitalisiert. Der Abgleich der Thermo-A/D-Messkette erfolgt bei jeder Erfassung eines Messwertes. Um die größtmögliche Genauigkeit zu erreichen, wird die Sensorkennlinie über einen internen Kompensationsalgorithmus linearisiert. Die Auflösung beträgt =0,174 Grad Celsius (=13 Bit) bei ein Hertz Abtastrate. Als Hardwarefilter kommt bei der Thermomessung ein R-C-Tiefpass 1. Ordnung mit 1,0 Hertz zum Einsatz. Die beiden 16-Kanal-Thermoeinheiten bieten Kanal-Abtastraten von 1, 2, 5, 10 und 20 Hertz sowie eine Summenabtastrate von maximal 320 Hertz. Auf der Spannungsseite deckt das MultiDAQ elf unipolare und elf bipolare Spannungsmessbereiche von ±0,1 bis ±100 Volt und Strommessbereiche 0 bis 20 Milliampere beziehungsweise ±20 Milliampere ab. Als Hardwarefilter ist ein Butterworth-Filter 8. Ordnung mit 150 Hertz integriert. Die Achtkanal Sensoreinheit unterstützt Kanal-Abtastraten von 1, 2, 5, 10, 20, 50, 100, 200, 500, 1000 sowie 2000 Hertz. Die maximale Summenmessrate beträgt 16 Kilohertz.
Status-LED an jedem Messeingang dienen zur Kanalidentifizierung während der Konfiguration, zur Überstromanzeige im Messbetrieb oder zur Anzeige eines Sensorbruchs im Thermo-Modus. Der Offset-Abgleich findet über Broadcast-Befehle statt, das heißt, der Abgleich ist auch während der Messung möglich. Die Messdaten haben eine einstellbare Auflösung von 8 Bit (Byte) oder 16 Bit (Wort) mit oder ohne Vorzeichen. Metadaten anzeigen:Autor verbergen |
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