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Mini Paceman Concept: Ein Sports Activity Coupé debütiert in Detroit

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Vor zehn Jahren startete Mini auf der North American International Auto Show (Naias) in Detroit ihren Relaunch in Nordamerika. Und zu diesem Jubiläum präsentiert die Marke nun die Studie für ein weiteres Fahrzeugkonzept der Familie: das Mini Paceman Concept. Das Paceman Concept soll als typisches Crossover-Konzept ein erstes Sports Activity Coupé (SAC) im Kleinwagensegment sein. Der Viersitzer misst 4110 Millimeter in der Länge und 1789 Millimeter in der Breite. Seine Fahrzeughöhe beträgt 1541 Millimeter.

Das neue Konzept ist in allen Belangen - Raumverhältnisse, Fahrwerksauslegung - so konzipiert, dass als Motorisierung auch die stärkste aktuell für einen Mini verfügbare Antriebseinheit einsetzbar wäre, erklärt der Hersteller. Mit dem 1,6 Liter großen Twin-Scroll-Turbomotor des Mini John Cooper Works unter der Haube sei die Studie zu sportlichen Spitzenleistungen bereit. Der Vierzylinder leistet 155 Kilowatt und erzeugt ein maximales Drehmoment von 260 Newtonmeter, das sich mittels Overboost-Funktion kurzzeitig sogar bis auf 280 Newtonmeter steigern lässt, so die Herstellerangaben. Die Studie bietet, dank der Plattform des Countryman, auch ideale Voraussetzungen für den optional verfügbaren permanenten Allradantrieb Mini All4. Bei diesem System steuert ein direkt am Hinterachsgetriebe sitzendes elektromagnetisches Mitteldifferenzial die Kraftverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse stufenlos. Im normalen Fahrbetrieb werden bis zu 50 Prozent des Antriebsmoments an die Hinterachse geleitet. In Extremsituationen können es auch bis zu 100 Prozent sein.

Die für das neue Konzept weiterentwickelte Fahrwerkstechnik des Mini setzt das Potenzial der kraftvollen Motoren sicher und souverän in Agilität um. Mit dem präzisen sportlichen Handling sowie dem Fahrkomfort soll die Studie laut Hersteller eine Ausnahmeposition einnehmen. Das beruht nicht zuletzt auf dem markentypischen Gokart-Feeling. An der Vorderachse kommen McPherson-Federbeine mit unteren Querlenkern zum Einsatz. Eine elektromechanische Servolenkung mit geschwindigkeitsabhängiger Lenkunterstützung hat einen großen Anteil an der markentypischen Wendigkeit des SAC. Die Multilenker-Hinterachse, bei deren Entwicklung die Fahrwerkskompetenz der BMW Group genutzt wurde, ist sowohl für die Frontantriebsversion als auch für das Allradsystem ausgelegt.

Die maskuline Formensprache der Studie hebt sowohl die Eigenständigkeit des Konzepts als auch die Zugehörigkeit zur Marke hervor. Die viersitzige Neuentwicklung mit zwei groß dimensionierten Türen und weit aufschwingender Heckklappe, eindeutig als Familienmitglied erkennbar, soll jetzt in der sportlichen Fahrzeugkategorie eines fortschrittlichen Sports Activity Coupés (SAC) Zeichen setzen. Die kompakten Abmessungen der Studie prägt die Plattform des Mini Countryman, mit den markentypischen Proportionen, erweiterter Bodenfreiheit und erhöhter Sitzposition.

Die markentypische Frontansicht der Familie bleibt auch beim Paceman Concept erhalten. Große chromeingefasste Hauptscheinwerfer, die seitlich weit in die Kotflügel reichen, unterstreichen zusammen mit der Motorhaube die bullige Anmutung von vorne. Bei der neuen Studie stimmt die Ausführung des Kühlergrills mit der beim Mini Cooper S Countryman eingesetzten Variante weitgehend überein. Im unteren Teil der vorderen Stoßfängers sorgen zusätzliche Öffnungen für eine bessere Bremsenbelüftung und geben der Studie zusammen mit den tief sitzenden Nebellampen eine sportliche Note. Die neuartige Interpretation der Funktionsdiagonalen am Übergang der vorderen Seitenwand zur Tür integriert beim Paceman Concept sowohl die seitliche Blinkleuchte als auch einen Luftauslass. Sie ist ein breites, robust wirkendes Band, das den Verlauf der A-Säule optisch auf das Vorderrad fortsetzt und damit zu einem unverwechselbaren sportlichen Erkennungszeichen mit klarer Radbetonung wird. Die bis zum Heck horizontal und flach verlaufende Dachlinie mündet im Fondbereich auf einer transparent wirkenden breiten C-Säule. Optisch läuft so die Fensterfläche wie ein Band um das gesamte Fahrzeug und vermittelt den Eindruck eines schwebenden Helmdaches, was farblich abgesetzt besonders ausdrucksvoll ist. Die coupéspezifisch nach hinten sich verjüngenden Fensterflächen erzeugen mit der leicht ansteigenden Brüstungslinie in der Seitenansicht eine ausgeprägte dynamische Keilform. Die typische Dreiteilung - Dach, Fenster, Wagenkörper - ist auch bei dieser Studie klar erkennbar. Die weit außen positionierten, neu interpretierten Rückleuchten unterstreichen die Dominanz der horizontalen Linien, die parallel zueinander verlaufen, und betonen die breite Spur der Hinterachse. Beim Paceman Concept ist die Heckschürze wie beim Mini Cooper S Countryman als Diffusor ausgebildet. Der Luftstrom wird zwischen der zweiflutigen Abgasanlage unter dem Fahrzeugboden kanalisiert und die aerodynamischen Eigenschaften des Fahrzeugs werden so weiter optimiert. Selbst die Kennzeichenmulde nimmt die Form des Lufteinlasses des vorderen Stoßfängers auf und verbindet auf diese Weise formal Front und Heck miteinander.
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Autor(en): Katrin Pudenz
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