23.02.2011

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Dreifach-Integration verkürzt Markteinführungszeiten

Anlässlich der diesjährigen Hannover Messe stellt die Siemens-Division Drive Technologies die Fortentwicklung ihres strategischen Ansatzes hin zur dreifachen Integration vor: "Wir schaffen einen nahtlosen Antriebsstrang, integrieren ihn in die Siemens-Automatisierungswelt Totally Integrated Automation und binden dies beim Kunden in die entsprechenden Applikationen ein. Damit schaffen wir Vorteile in Bezug auf Energieeffizienz, Zuverlässigkeit und Produktivität", erklärte Klaus Helmrich, CEO der Division Drive Technologies, am heutigen 23. Februar 2011 auf einer Pressekonferenz zur bevorstehenden Messe. Hintergrund: Durch den Einsatz effizienter Motoren und passender Umrichter kann zwar die Energieeffizienz einer Anwendung bereits deutlich erhöht werden. Aber erst durch eine den gesamten Antriebsstrang umfassende integrierte Lösung kann wirklich ein Höchstmaß an Energieeffizienz erzielt werden. Helmrich unterstrich, dass 60 Prozent der Energieeinsparungen bei modernen Energieeffizienz-Applikationen durch die intelligente Kombination der Komponenten und nicht durch die Komponenten selbst erreicht werden. Folgerichtig zahle sich der Ansatz der dreifachen Integration auch bei der Erfüllung der Anforderungen in Sachen Produktivität und Zuverlässigkeit aus.

Ein weiteres Element des Integrationsansatzes ist die Verknüpfung der aufeinander abgestimmten Automatisierungskomponenten mit der passenden Industrie-Software. Dies soll das Ende 2010 in den Markt eingeführte Engineering-Framework "Totally Integrated Automation Portal" unterstützen. Erste Anwendungen eines darauf basierenden optimierten Workflows haben nach Aussagen von Ralf-Michael Franke, CEO der Business Unit Industrial Automation Services, in konkreten Projekten zu Kosteneinsparungen im Bereich von 25 Prozent geführt. Laut Franke ist das TIA-Portal ein wichtiger, aber nur ein erster Schritt auf dem Weg der weiteren Software-Entwicklung, der bis ins Jahr 2030 reicht. "Wir arbeiten am komplett integrierten Produkt- und Produktions-Engineering. Die vollständige Integration der heute noch voneinander getrennten Abläufe bietet uns Wachstumschancen und unseren Kunden weitere Produktivitätspotenziale, kürzere Markteinführungszeiten und schnelleren Return on Invest", so Franke. An Beispielprojekten gerechnet liegen die diesbezüglichen Kosteneinsparungspotenziale bei weiteren 20 Prozent. Die Hannover Messe findet in diesem Jahr vom 4. bis 8. April statt.
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Autor(en): Stefan Schlott
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