01.03.2011

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Audi A3 Concept: Mit Fünfzylinder-Turbo und 300 Kilowatt Leistung

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Sie baut auf der Basis der kommenden A3 Generation auf und soll das technologische Know-how von Automobilhersteller Audi bündeln. Den Antrieb, das weiter optimierte Bediensystem MMI sowie das Infotainment-System. Die Rede ist von der Technikstudie A3 Concept. Wie ATZonline bereits ankündigte, präsentiert der Automobilhersteller aus Ingolstadt das Konzept der viersitzigen Stufenhecklimousine nun auf dem 81. Internationalen Auto-Salon in Genf. Angetrieben wird das neue Gefährt von einem Fünfzylinder-Turbo-Ottomotor mit 300 Kilowatt, eine Siebengang S Tronic sowie der permanente Allradantrieb Quattro sollen für Dynamik und gleichzeitig Kraftstoffeffizienz sorgen.

Der Fünfzylindermotor unter der Haube des Konzeptes kombiniert die Technologien Turboaufladung und FSI-Benzindirekteinspritzung miteinander. Er schöpft aus 2,5 Liter Hubraum 300 Kilowatt, sein maximales Drehmoment beträgt 500 Newtonmeter und steht über das breite Drehzahlband von 1600 bis 5300 1/min bereit. Das Fahrzeug beschleunigt, laut Hersteller, in 4,1 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit ist auf 250 km/h elektronisch begrenzt. Der Viersitzer verbraucht 9,1 Liter Kraftstoff pro 100 Kilometer, gibt das Unternehmen an, was einer CO2-Emission von 212 Gramm pro Kilometer entspricht. Eine geregelte Ölpumpe, das Thermomanagement des Herstellers und ein Rekuperationssystem sollen zu dieser Effizienz beitragen.

Als Getriebe dient ein kompaktes Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe - aufgebaut aus zwei Teilgetrieben. Der Schaltvorgang erfolgt durch den Wechsel der Kupplungen: schnell, komfortabel und ohne wahrnehmbare Zugkraftunterbrechung. Betrieben werden kann die Siebengang S Tronic in einem automatischen und einem manuellen Modus. Im Letzteren wechseln die Gänge über die Wippen am Lenkrad. Zur Wahl der Fahrstufen R, N und D dienen Tipptasten auf der Konsole des Mitteltunnels, die bei Dunkelheit rot durchleuchtet werden. Beim Betätigen der elektrischen Parkbremse wird automatisch die Fahrstufe P eingelegt. Die Launch Control organisiert den Spurt aus dem Stand heraus - mit Turbo-Power und minimalem Reifenschlupf.

Über den permanenten Allradantrieb Quattro gelangen die Kräfte auf die Straße. Sein Herzstück ist eine elektronisch gesteuerte Lamellenkupplung am Ende der Kardanwelle. Tritt an einer Achse Schlupf auf, leitet die Kupplung den Großteil der Momente in wenigen Millisekunden an die Räder mit der besseren Haftung um.

Das Fahrwerk wurde vom aktuellen RS 3 Sportback abgeleitet. Der Viersitzer soll Kurven aller Art schnell, stabil und gelassen absolvieren, mit spontanem Einlenken am Eingang und guter Traktion am Ausgang. Bis in den hoch angesiedelten Grenzbereich hinein bleibe sein Eigenlenkverhalten nahezu neutral, so der Hersteller. Die Vorderradaufhängung - eine McPherson-Konstruktion mit separatem Achsträger - weist 1572 Millimeter Spurweite auf. Ihre Komponenten sind in weiten Bereichen aus Aluminium gefertigt. Die Zahnstangenlenkung arbeitet effizient, weil ihr elektromechanischer Antrieb bei Geradeausfahrt keinerlei Energie benötigt. Die Vierlenker-Hinterachse mit 1542 Millimeter Spurweite ist ebenfalls an einem Hilfsrahmen befestigt. Mit ihren Lenkern aus hochfestem Stahl kann sie die Längs- und Seitenkräfte getrennt aufnehmen. Die Stoßdämpfer und die Schraubenfedern sind voneinander getrennt montiert.

Über das Fahrdynamiksystem Audi Drive Select sind die Kennlinien des Motors, der Servolenkung und des Siebengang-Doppelkupplungsgetriebes in fünf Kennfeldern umschaltbar. Sie heißen Comfort, Auto, Dynamic, Individual und Efficiency; der letztgenannte Modus ist auf Ökonomie ausgelegt, heißt es.

Das Konzept misst 4,44 Meter in der Länge, 1,84 Meter in der Breite und 1,39 Meter in der Höhe. Moderne Komponenten, Konstruktionsmethoden und Verbindungstechniken halten das Gewicht der Karosserie niedrig. Ein Beispiel dafür sind die so genannten Tailored Blanks, Bleche von unterschiedlicher Stärke, im Bodenbereich. Türen, Motorhaube und Heckklappe bestehen aus Aluminium. Mit ihrer hohen Steifigkeit legt die Karosserie die Basis für das Handling, den Schwingungskomfort und das Gewicht der Limousine - das Konzept wiegt 1540 Kilogramm.

Im Innenraum gewährt der lange Radstand von 2,63 Meter den Fondpassagieren auf den beiden Einzelsitzen angenehme Kniefreiheit. Als klassische Stufenhecklimousine bringt der A3 Concept einen großen Kofferraum von 410 Liter Volumen und eine niedrige Ladekante mit. Das Cockpit des Fahrzeuges wiederum wirkt leicht und luftig. Auf der Konsole des Mitteltunnels liegt das Bedienfeld des Multimediasystems MMI. Die Oberfläche seines großen Dreh-/Drück-Stellers integriert das Touchpad, das so genannte MMI-Touch. Diese neue Lösung macht die Bedienung noch intuitiver; der Hersteller wird bald mit ihr in Serie gehen, heißt es. Der MMI-Monitor baut schlank und fährt elektrisch nach oben aus der Instrumententafel aus. Beim Infotainment stellt ein UMTS-Modul den vollen Zugang zum Internet her und bringt die komfortablen Services von Google ins Auto. Mithilfe eines W-Lan-Hotspots können die Passagiere nach Belieben surfen und mailen; auf der Rückseite der Vordersitzlehnen sind Halterungen für iPads angebracht.
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Autor(en): Katrin Pudenz
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