11.04.2011

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Der neue Crafter: Mehr Kraft und weniger Verbrauch

Die wesentliche Neuerung hat unter der Haube Einzug gehalten, erklärt Volswagen Nutzfahrzeuge. Denn im neuen VW Crafter sorgen modernere Vierzylinder-TDI-Motoren für geringeren Verbrauch und niedrigere Betriebskosten. Und dies bei zugleich verbesserten Fahrleistungen und höherer Zuladung. Eine aktuelle Generation von leistungsstarken wie verbrauchsarmen Vierzylinder-Turbodieselmotoren mit Common-Rail-Direkteinspritzung löst die bisherigen Reihen-Fünfzylinder ab. Es stehen drei Leistungsvarianten mit 80, 100 und 120 Kilowatt zur Wahl. Bei allen drei Varianten handelt es sich um 2,0-l-TDI-Antriebe mit Common-Rail-Direkteinspritzung aus dem Konzern-Motorenbaukasten. Sie wurden speziell für den Einsatz im Crafter abgestimmt. Schon die Einstiegsmotorisierung mit dem 80 Kilowatt starken TDI verfügt über hohe Kraftreserven, erklärt der Nfz-Hersteller. Gegenüber dem gleichstarken Vorgängermodell steht bei diesem Motor das maximale Drehmoment über einen breiteren Bereich - von 1500 1/min bis 2250 1/min - konstant zur Verfügung, heißt es. Der Verbrauch des derart motorisierten Crafter soll bei 7,9 Liter pro 100 Kilometer, entsprechend einem CO2-Ausstoß von 208 Gramm pro Kilometer, liegen. Auf gleiche Verbrauchswerte bei mehr Leistung und Durchzugskraft bringe es das Modell mit dem 100 Kilowatt starken TDI. Das maximale Drehmoment betrage hier 340 Newtonmeter, das bei 1600 1/min zur Verfügung stehe. Stärkste und zugleich sparsamste Variante ist laut Hersteller der Crafter mit 120 Kilowatt starkem TDI. Der aus dem Amarok und Transporter bekannte 2.0-l-Biturbo stemmt bei 1800 U1/min 400 Newtonmeter auf die zu den Hinterrädern verlaufende Antriebswelle. Der stärkste Motor soll zugleich der sparsamste sein. In Verbindung mit der optionalen Motor-Start-Stopp-Technologie konsumiert der Crafter 7,2 Liter Dieselkraftstoff pro 100 Kilometer, entsprechend einem CO2-Ausstoß von 195 Gramm pro Kilometer, gibt der Konzern an.

Diese niedrigen Verbrauchswerte sollen auf die neuen effizienteren Triebwerke zurück gehen, die alle mit optionaler, ab dem zweiten Halbjahr 2011 verfügbarer Bluemotion-Technology erhältlich sind. Dazu gehört das Motor-Start-Stopp-System mit Rekuperation. Auch die Unterhaltskosten des neuen Modells sollen sich reduziert haben. Um bis zu 25 Prozent, wie das Unternehmen angibt. Diese reduzierten Unterhaltskosten resultieren einerseits aus den niedrigeren Verbrauchswerten und andererseits aus den verringerten Servicekosten, heißt es. Gegenüber den Vorgänger-Motoren seien die modernen Vierzylinder nicht nur leichter, sondern erreichten auch ohne aufwändige Technologie die strengen Abgasgrenzwerte der Euro V-Norm und erfüllten - wie auch schon das Vorgängermodell - die Kriterien eines EEV-Fahrzeugs. Die EEV-Norm (Enhanced Environmentally Friendly Vehicle) ist der derzeit anspruchsvollste europäische Abgasstandard für Lkw und Busse.

Durch die leichteren Motoren und weitere technische Veränderungen konnte das Leergewicht aller Crafter-Modelle reduziert und damit die Nutzlast um bis zu zehn Prozent erhöht werden, berichtet das Unternehmen weiter. Auch steht das neue Nfz zum Start in zahlreichen Varianten zur Wahl: als Kastenwagen mit drei unterschiedlichen Radständen, vier Längenvarianten und zwei verschiedenen Dachformen, als Kombi für den Personentransport wie auch als Pritsche, Doppelkabine oder Fahrgestell als Basis für zahlreiche Aufbauvarianten. Optisch folgt der neue Crafter vor allem durch seine neu gestaltete Frontpartie mit der horizontalen Linienführung des Kühlergrills und der einteiligen Frontblende der aktuellen Design-Linie von Volkswagen. Der große Transporter passt sich damit den Markenbrüdern Caddy, Amarok wie auch der T-Baureihe an. Auch der Innenraum wurde mit frischen und robusten Stoffen, überarbeiteten Instrumenten und diversen Detailänderungen aufgewertet. Die ersten Auslieferungen erfolgen ab Ende Juni.
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Autor(en): Katrin Pudenz
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