06.07.2011

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TU Ilmenau verbessert mit Basic Engineering School die Ingenieurausbildung

Im Herbst will die Technische Universität (TU) Ilmenau die so genannte Basic Engineering School einführen. Dieses neuartige Lehrmodell soll den Interessen der Studienanfänger in der Ingenieurausbildung stärker gerecht werden, indem der Einstieg in die Grundlagenfächer des Ingenieurstudiums in den ersten zwei Fachsemestern passgenauer gestalten wird. Das berichtet die TU. Professor Jürgen Petzoldt, Prorektor für Bildung, ist davon überzeugt, dass Studienanfänger, "die sich für ein Ingenieurstudium an der TU Ilmenau entscheiden, mit der Basic Engineering School fachlich genau dort abgeholt werden, wo sie stehen, und dass sie von Anfang an aktiv in die Gestaltung ihres Studiums einbezogen werden".

In der Basic Engineering School ist der Einstieg in das Ingenieurstudium mit objektorientierten Projekten praxisnah gestaltet, erklärt die TU. Das von den Studierenden verbindlich eingeforderte Grundpraktikum, das die Universität mit Partnern der regionalen Wirtschaft durchführt, sei bereits in das erste Semester integriert. Da dies mehr Zeit erfordere, wird der Studienbeginn von Oktober auf September vorverlegt. Um den Studierenden die wechselseitigen Bezüge der verschiedenen Fächer des Grundlagenstudiums zu verdeutlichen, seien diese stärker miteinander verknüpft. Über begleitende Kompetenztests erhalten die Studierenden ständig Rückmeldungen über ihre Lern- und Leistungsfähigkeit, heißt es aus Ilmenau.

Das neue Modell der Basic Engineering School soll im Wintersemester 2011/12 zunächst nur bei einer Gruppe von Studienanfängern in den Studiengängen Maschinenbau, Mechatronik und Fahrzeugtechnik eingeführt werden. Gefördert wird die Basic Engineering School derzeit aus Mitteln der Hochschulinitiative "Neue Bundesländer". Das Konzept der TU Ilmenau war im Wettbewerb "Vermarktungsfähige Attraktivität der Studienbedingungen an ostdeutschen Hochschulen" als Sieger hervorgegangen. Ab Januar 2012 wird die Basic Engineering School für weitere fünf Jahre aus Mitteln des "Qualitätspakts Lehre" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung finanziert.
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Autor(en): Katrin Pudenz
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