Frendzy ist einerseits Lieferwagen andererseits Kompaktvan. Um diese Anforderungen miteinander zu kombinieren, entwickelte der französische Automobilhersteller Renault ein asymmetrisches Karosserielayout, einen batterieelektrischen Antrieb, Detaillösungen wie einen 37-Zoll-Außenmonitor als Mittel zur Kommunikation sowie Lichtstimmungen. Diese Kombivanstudie namens Frendzy wird der Hersteller bei der 64. Internationalen Automobilausstellung IAA erstmals präsentieren. Es ist die vierte Fahrzeugstudie des Unternehmens im zukünftigen Markendesign und wird als Vision eines kompakten Allrounders bezeichnet.
Den Menschen in den Mittelpunkt rücken soll die neue Designstrategie von Renault und sich dabei an seinem Lebenszyklus orientieren. Sechs individuelle Konzeptfahrzeuge sollen die unterschiedlichen Lebensabschnitte mit ihren speziellen Mobilitätsanforderungen verkörpern, wie es heißt: Nach der zweisitzigen Coupé-Studie DeZir, folgten die Crossover-Studie Captur und R-Space sowie nur der Frendzy.
Das Karosserielayout der Studie ist asymmetrisch konzipiert: Auf der rechten Fahrzeugseite verfügt das Fahrzeug über eine seitlich aufschwingende Tür für den Beifahrer und eine Schiebetür für die Fondpassagiere. Transportgut soll sich auf diese Weise bequem einladen lassen. Die Schiebetür ragt außerdem nicht auf den Bürgersteig, erklärt das Unternehmen, und stört auch nicht an Laderampen. Der Verzicht auf die B-Säule vergrößere darüber hinaus den Zugang zum Innenraum. Statt eines Fensters ist ein 37-Zoll-Bildschirm eingepasst. Er soll als Kommunikationsfläche oder Werbeträger im gewerblichen Einsatz dienen. Auf ihm könnten beispielsweise Kontaktdaten, Werbefilme oder kleine Präsentationen abgespielt werden. Darüber hinaus lassen sich der Ladestatus der Batterie und die verfügbare Reichweite auf dem Display ablesen. Die Fahrerseite verzichtet ebenfalls auf die Mittelsäule und ist mit zwei gegenläufig öffnenden Türen ausgestattet. Sie sollen schnellen und bequemen Zugang zu allen Sitzplätzen ermöglichen. Die Studie ist 4091 Millimeter lang, ohne Außenspiegel 1872 Millimeter breit (mit 2172 Millimeter) und 1743 Millimeter hoch, benennt das Unternehmen Zahlen. Das Leergewicht des Modells wird mit 1420 Kilogramm angegeben.
Weitere Akzente setzen die Außenspiegel, wie der Hersteller betont. Im so genannten Berufsmodus sind die rechteckigen Spiegel transportertypisch senkrecht ausgerichtet, im so bezeichneten Familienmodus wiederum schwenken die Spiegel - wie bei Pkw üblich - in die Waagerechte, wird erklärt. Gleichzeitig signalisiere die Innenbeleuchtung mit einer grünen Farbstimmung, wenn das Fahrzeug im gewerblichen Einsatz ist. Sei der Fahrer privat unterwegs, werde der Innenraum in orange-farbiges Licht getaucht.
Auch die Alltagstauglichkeit kommt nicht zu kurz. Der Beifahrersitz lässt sich nach vorne klappen. Dadurch vergrößern sich wahlweise die Beinfreiheit der Fondpassagiere oder das Laderaumvolumen. Variabilität kennzeichnet den Fond, heißt es. Die hintere Sitzbank lasse sich vollständig im Fahrzeugboden versenken. Dadurch stehen im gewerblichen Einsatz 2250 Liter Ladevolumen zur Verfügung, gibt der Hersteller an. Mittels starker Magnete könne Ladegut am Fahrzeugboden sicher befestigt werden. Modulare Stauräume in den Hecktüren sollen Utensilien für den beruflichen und familiären Alltag aufnehmen können.
Mit dem Playbook des Business-Spezialisten Black Berry verfügt der Fahrer des Frendzy über moderne Infotainmenttechnologie. Der kompakte Tabletcomputer werde über eine Schnittstelle in der Mittelkonsole an das Bordsystem des Fahrzeugs angeschlossen und ermögliche dadurch unterwegs uneingeschränkte Kommunikation. Darüber hinaus erfüllt dieses System alle geschäftlichen Anforderungen urbaner Kurier- und Lieferdienste, heißt es. Zu den Merkmalen des Tablets gehören hohe Rechnergeschwindigkeit, ein ein Gigabyte großer Arbeitsspeicher, QNX-Technologie für Internetanwendungen und simultanes Multitasking. Dadurch können mehrere Apps gleichzeitig und in Echtzeit aktiviert werden. Der Tablet-PC verfüge zudem über eine Sechs-Achsen-Bewegungserkennung (Gyroskop), einen digitalen Kompass (Magnetometer), GPS sowie einen Micro-USB-Anschluss.
Zudem hat das Unternehmen die Türschweller der Studie mit Sensoren versehen, die RFID-Funketiketten (Radio Frequency IDentification) lesen können sollen. Stückgut, das mit einem entsprechenden Etikett versehen sei, werde beim Laden und Entladen automatisch erfasst. Dabei würden Daten wie Empfänger, Absender und Gewicht der Sendung gespeichert. Dies erleichtere außerdem das Nachverfolgen (Tracking) von Transport-Sendungen.
In der Studie soll der Elektroantrieb des Kangoo Z.E. mit 44 Kilowatt Leistung zum Einsatz kommen. Die Ladebuchse ist unter der Rhombe auf der Motorhaube integriert. Die Lithium-Ionen-Batterie mit einer Kapazität von 22 Kilowattstunden ist unter dem Fahrzeugboden eingebaut. Die Studie verfügt je nach Nutzungsbedingungen über eine maximale Reichweite von bis zu 170 Kilometer, nennt das Unternehmen Zahlen. Der Bordcomputer informiere über den Ladezustand der Batterie, die verbleibende Reichweite, den Durchschnitts- und den gegenwärtigen Energieverbrauch sowie die noch vorhandenen Kapazität. Das maximale Drehmoment von 226 Newtonmeter steht bauartbedingt bereits ab dem Start zur Verfügung und ermöglicht kraftvolle Ampelstarts, heißt es. Die Höchstgeschwindigkeit wird mit 130 km/h angegeben.
Für diese Studie hat der französische Hersteller - wie bereits für den Dezir - zusammen mit dem Institut IRCAM (Institut de Recherche et Coordination Acoustique/Musique) eine akustische Signatur entwickelt. Während die Techniker dem sportlichen Dezir einen betont dynamischen Sound verliehen haben, ist die Akustik der neuen Studie auf den Charakter als Gewerbe- und Familienfahrzeug abgestimmt, wird erklärt. Sowohl im Innenraum als auch von außen signalisiere der Klang, ob das Elektromodell gewerblich oder privat unterwegs sei. Wahlweise sollen für die berufliche und die familiäre Fahrzeugseite auch unterschiedliche Klangwelten erzeugt werden.
Die aktive Geräuschkulisse soll andere Verkehrsteilnehmer vor dem nahezu geräuschlos heranrollenden Elektrofahrzeug waren, erklärt das Unternehmen. Die Akustik entwickelte der Komponist Andrea Cera mithilfe eines speziell von der IRCAM entwickelten Programms: "Um den Sound so informativ wie möglich zu gestalten, variiert er je nach Fahrgeschwindigkeit. Bei starker Beschleunigung wird der Klang heller und erinnert an einen Atemhauch. Beim Bremsen kommt eine Komponente hinzu, die den Wind simuliert."
Renault Frendzy: Eine Kombivanstudie mit Elektroantrieb
Die Studie ist einerseits Lieferwagen andererseits Kompaktvan. Um diese Anforderungen miteinander zu kombinieren, entwickelte der französische Automobilhersteller Renault ein asymmetrisches Karosserielayout, einen batterieelektrischen Antrieb, Detaillösungen wie einen 37-Zoll-Außenmonitor als Mittel zur Kommunikation sowie Lichtstimmungen. Diese Kombivanstudie namens Frendzy wird der Hersteller bei der 64. Internationalen Automobilausstellung IAA erstmals präsentieren. Es ist die vierte Fahrzeugstudie des Unternehmens im zukünftigen Markendesign und wird als Vision eines kompakten Allrounders bezeichnet.
Den Menschen in den Mittelpunkt rücken soll die neue Designstrategie von Renault und sich dabei an seinem Lebenszyklus orientieren. Sechs individuelle Konzeptfahrzeuge sollen die unterschiedlichen Lebensabschnitte mit ihren speziellen Mobilitätsanforderungen verkörpern, wie es heißt: Nach der zweisitzigen Coupé-Studie Dezir, folgten die Crossover-Studie Captur und R-Space sowie nur der Frendzy.
Das Karosserielayout der Studie ist asymmetrisch konzipiert: Auf der rechten Fahrzeugseite verfügt das Fahrzeug über eine seitlich aufschwingende Tür für den Beifahrer und eine Schiebetür für die Fondpassagiere. Transportgut soll sich auf diese Weise bequem einladen lassen. Die Schiebetür ragt außerdem nicht auf den Bürgersteig, erklärt das Unternehmen, und stört auch nicht an Laderampen. Der Verzicht auf die B-Säule vergrößere darüber hinaus den Zugang zum Innenraum. Statt eines Fensters ist ein 37-Zoll-Bildschirm eingepasst. Er soll als Kommunikationsfläche oder Werbeträger im gewerblichen Einsatz dienen. Auf ihm könnten beispielsweise Kontaktdaten, Werbefilme oder kleine Präsentationen abgespielt werden. Darüber hinaus lassen sich der Ladestatus der Batterie und die verfügbare Reichweite auf dem Display ablesen. Die Fahrerseite verzichtet ebenfalls auf die Mittelsäule und ist mit zwei gegenläufig öffnenden Türen ausgestattet. Sie sollen schnellen und bequemen Zugang zu allen Sitzplätzen ermöglichen. Die Studie ist 4091 Millimeter lang, ohne Außenspiegel 1872 Millimeter breit (mit 2172 Millimeter) und 1743 Millimeter hoch, benennt das Unternehmen Zahlen. Das Leergewicht des Modells wird mit 1420 Kilogramm angegeben.
Weitere Akzente setzen die Außenspiegel, wie der Hersteller betont. Im so genannten Berufsmodus sind die rechteckigen Spiegel transportertypisch senkrecht ausgerichtet, im so bezeichneten Familienmodus wiederum schwenken die Spiegel - wie bei Pkw üblich - in die Waagerechte, wird erklärt. Gleichzeitig signalisiere die Innenbeleuchtung mit einer grünen Farbstimmung, wenn das Fahrzeug im gewerblichen Einsatz ist. Sei der Fahrer privat unterwegs, werde der Innenraum in orange-farbiges Licht getaucht.
Auch die Alltagstauglichkeit kommt nicht zu kurz. Der Beifahrersitz lässt sich nach vorne klappen. Dadurch vergrößern sich wahlweise die Beinfreiheit der Fondpassagiere oder das Laderaumvolumen. Variabilität kennzeichnet den Fond, heißt es. Die hintere Sitzbank lasse sich vollständig im Fahrzeugboden versenken. Dadurch stehen im gewerblichen Einsatz 2250 Liter Ladevolumen zur Verfügung, gibt der Hersteller an. Mittels starker Magnete könne Ladegut am Fahrzeugboden sicher befestigt werden. Modulare Stauräume in den Hecktüren sollen Utensilien für den beruflichen und familiären Alltag aufnehmen können.
Mit dem Playbook des Business-Spezialisten Black Berry verfügt der Fahrer des Frendzy über moderne Infotainmenttechnologie. Der kompakte Tabletcomputer werde über eine Schnittstelle in der Mittelkonsole an das Bordsystem des Fahrzeugs angeschlossen und ermögliche dadurch unterwegs uneingeschränkte Kommunikation. Darüber hinaus erfüllt dieses System alle geschäftlichen Anforderungen urbaner Kurier- und Lieferdienste, heißt es. Zu den Merkmalen des Tablets gehören hohe Rechnergeschwindigkeit, ein ein Gigabyte großer Arbeitsspeicher, QNX-Technologie für Internetanwendungen und simultanes Multitasking. Dadurch können mehrere Apps gleichzeitig und in Echtzeit aktiviert werden. Der Tablet-PC verfüge zudem über eine Sechs-Achsen-Bewegungserkennung (Gyroskop), einen digitalen Kompass (Magnetometer), GPS sowie einen Micro-USB-Anschluss.
Zudem hat das Unternehmen die Türschweller der Studie mit Sensoren versehen, die RFID-Funketiketten (Radio Frequency IDentification) lesen können sollen. Stückgut, das mit einem entsprechenden Etikett versehen sei, werde beim Laden und Entladen automatisch erfasst. Dabei würden Daten wie Empfänger, Absender und Gewicht der Sendung gespeichert. Dies erleichtere außerdem das Nachverfolgen (Tracking) von Transport-Sendungen.
In der Studie soll der Elektroantrieb des Kangoo Z.E. mit 44 Kilowatt Leistung zum Einsatz kommen. Die Ladebuchse ist unter der Rhombe auf der Motorhaube integriert. Die Lithium-Ionen-Batterie mit einer Kapazität von 22 Kilowattstunden ist unter dem Fahrzeugboden eingebaut. Die Studie verfügt je nach Nutzungsbedingungen über eine maximale Reichweite von bis zu 170 Kilometer, nennt das Unternehmen Zahlen. Der Bordcomputer informiere über den Ladezustand der Batterie, die verbleibende Reichweite, den Durchschnitts- und den gegenwärtigen Energieverbrauch sowie die noch vorhandenen Kapazität. Das maximale Drehmoment von 226 Newtonmeter steht bauartbedingt bereits ab dem Start zur Verfügung und ermöglicht kraftvolle Ampelstarts, heißt es. Die Höchstgeschwindigkeit wird mit 130 km/h angegeben.
Für diese Studie hat der französische Hersteller - wie bereits für den Dezir - zusammen mit dem Institut IRCAM (Institut de Recherche et Coordination Acoustique/Musique) eine akustische Signatur entwickelt. Während die Techniker dem sportlichen Dezir einen betont dynamischen Sound verliehen haben, ist die Akustik der neuen Studie auf den Charakter als Gewerbe- und Familienfahrzeug abgestimmt, wird erklärt. Sowohl im Innenraum als auch von außen signalisiere der Klang, ob das Elektromodell gewerblich oder privat unterwegs sei. Wahlweise sollen für die berufliche und die familiäre Fahrzeugseite auch unterschiedliche Klangwelten erzeugt werden.
Die aktive Geräuschkulisse soll andere Verkehrsteilnehmer vor dem nahezu geräuschlos heranrollenden Elektrofahrzeug waren, erklärt das Unternehmen. Die Akustik entwickelte der Komponist Andrea Cera mithilfe eines speziell von der IRCAM entwickelten Programms: "Um den Sound so informativ wie möglich zu gestalten, variiert er je nach Fahrgeschwindigkeit. Bei starker Beschleunigung wird der Klang heller und erinnert an einen Atemhauch. Beim Bremsen kommt eine Komponente hinzu, die den Wind simuliert." Metadaten anzeigen:Autor verbergen |
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Karosserie und Leichtbau Hand in Hand
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