17.08.2011

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Fiat Ducato mit Euro-5-konformer Motorenpalette und neuem Turbodiesel

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30 Jahre nach Vorstellung des Urmodells und 2,2 Millionen verkaufte Exemplare später präsentiert Fiat Professional eine neue Generation des Fiat Ducato beim Caravan Salon in Düsseldorf. Neben dem aufgewerteten Innenraum betreffen die Neuerungen vor allem die Motorenpalette, wie es heißt. Das Modell wird mit Triebwerken angeboten, deren Emissionswerte die Grenzen der Euro-5-Norm einhalten. Für Basisfahrzeuge zum Aufbau von Reisemobilen stehen vier verbrauchsarme Multijet-Turbodieselmotoren mit einem Leistungsspektrum zwi­schen 85 Kilowatt und 130 Kilowatt zur Auswahl.

Neu entwickelt ist das 2,0-l-Turbodieseltriebwerk (Bild) des Fiat Ducato 2.0 115 Multijet II, berichtet der Hersteller. Trotz einer um 15 Prozent auf jetzt 85 Kilowatt gesteigerten Leistung verbraucht der 2,0-l-Vierzylinder deutlich weniger als das Vorgängertriebwerk, wird angegeben. Im neuen Fiat Ducato 2.3 130- Multijet II wiederum arbeite ein 96 Kilowatt starker Vier­zylinder-Turbodiesel mit 2,3 Liter Hubraum. In einer zusätzlichen Variante stehe dieser Motor auch mit einer Leistung von 109 Kilowatt im neuen Fiat Ducato 2.3 150 Multijet II zur Verfügung. Für die gesteigerte Leistung sorgt hier ein Turbolader mit variabler Schaufelradgeometrie, heißt es weiter. Toptriebwerk sei ein 3,0-l-Vierzylinder. 130 Kilowatt und ein maximales Drehmoment von 400 Newtonmeter. Das seien die Werte, die den Fiat Ducato 3.0 180 Multijet Power zum idealen Basisfahrzeug für große Reisemobile machen würden.

Mit Ausnahme des Modells mit 2,0-Liter-Turbodiesel (fünf Gänge) sind alle Varianten des neuen Fiat Ducato mit manuellem Sechsgang-Getriebe ausgerüstet, wird berichtet. Für den Fiat Ducato 3.0 180 Multijet Power könne wahlweise auch ein automatisiertes Schaltgetriebe (Comfort-Matic) konfiguriert werden.

Zu den technischen Neuheiten des neuen Fiat Ducato gehört zudem das System Traction+, wie das Unternehmen erklärt. Die vom Fahrer per Knopfdruck bis zu einer Geschwindigkeit von 30 km/h aktivierbare Traktionskontrolle soll mittels Bremseneingriff wirksam durchdrehende Räder verhindern - beispielsweise auf glatten Fahrbahnen - und durch die Verteilung des Antriebsdrehmomentes für höchstmögliche Traktion auch unter schwierigsten Bedingungen sorgen - und das ohne zusätzliches Fahrzeuggewicht.

Ein weiteres Beispiel für die Technik in dem neuen Modells ist ein Fahrgestell mit 4035 Millimeter Radstand und Tiefrahmen, heißt es weiter. Diese Konstruktion biete den Aufbauherstellern Vorteile durch die niedrige Einstiegshöhe und die hohe Zuladung. Die Karosserievariante Kastenwagen mit Hochdach soll mit großzügigen Dimensionen innovative Innenraumkonzepte ermöglichen. Die Fahrgestellvariante Triebkopf - Fahrerhaus Light mit Antriebsstrang, aber ohne Hinterachse - zeigt der Hersteller in zwei Versionen bei dem Caravan Salon. Unterschiede finden sich bei der Motorisierung (2.3 130 Multijet II und 2.3 150 Multijet II) und bei der Ausstattung des Fahrerhauses.
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Autor(en): Katrin Pudenz
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