22.08.2011

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Erste Fakten zum neuen VW Up: Kleines Auto mit viel Platz

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3,54 Meter lang und 1,64 Meter breit: Das sind die Dimensionen des neuen VW Up. Kurz vor der Weltpremiere des kleinen Volkswagens bei der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) 2011 in Frankfurt am Main, verrät der Konzern bereits ein paar erste Fakten. So soll diese neue und kleine Serienversion zudem das erste Auto seiner Klasse mit einer City-Notbremsfunktion sein. Der Up wird als ein kompaktes Fahrzeug beschrieben, das maximalen Raum auf minimaler Fläche bietet, das über ein selbsterklärendes Info- und Bediensystem verfügt sowie über sparsame Motoren respektive Elektroantrieb. In einem ATZextra zum neuen VW Up, das Ende September erscheinen wird, wird das neue Kompaktmodell übrigens detailliert beleuchtet.

Mit dem neuen Fahrzeug soll zudem eine neue Generation von Dreizylinder-Ottomotoren debütieren. Sie leisten 44 und 55 Kilowatt und sollen als Blue-Motion-Technologie-Version - also unter anderem mit Start-Stopp-System - 4,3 Liter Kraftstoff auf 100 Kilometer (mit dem 55 Kilowatt starken Motor) verbrauchen. Beide 1,0-l-Antriebe unterschreiten laut Unternehmen die Emissionsgrenze von 100 g/km CO2. Auf der gleichen Basis soll ein Erdgasmotor mit 50 Kilowatt Leistung folgen. Dessen Durchschnittsverbrauch von 3,2 kg/100 km (Gas) entspreche einem CO2-Wert von 86 g/km; als Blue-Motion-Technologie-Version soll das mit Erdgas betriebene Modell sogar einen CO2-Wert von 79 g/km erreichen. Fest eingeplant für das Jahr 2013 ist zudem eine Modellversion mit Elektroantrieb, wie es aus Wolfsburg heißt.

Als wichtigen, neuen Technologiebaustein in Sachen Sicherheit bezeichnet der Konzern die optionale City-Notbremsfunktion. Sie werde automatisch bei Geschwindigkeiten von unter 30 km/h aktiv und registriere per Lasersensor die Gefahr einer drohenden Kollision. Je nach Tempo und Situation soll die Notbremsfunktion via automatischem Bremseinsatz die Unfallschwere reduzieren und mitunter sogar den Aufprall vermeiden können. Der Up ist laut Konzern das bislang einzige Fahrzeuge im Segment, das mit einer City-Notbremsfunktion angeboten wird.

Mit skizzierten 3,54 Meter Länge und 1,64 Meter Breite soll der neue sowie kompakte Volkswagen zu den kleinsten viersitzigen Autos gehören. Hoch ist der Fahrzeug 1,48 Meter. Die Gesamtlänge setzt sich einerseits aus den auffallend kurzen Karosserieüberhängen und dem anderseits sehr langen Radstand (2,42 Meter) zusammen, berichtet das Unternehmen - ein Karosserielayout, das den umbauten Raum voll nutze. Einer der längsten Radstände im Segment sorgt zusammen mit den weit vorn angeordneten Motoren für eine gute Raumausnutzung, erklärt der Konzern. Fahrer, Beifahrer und die zwei Passagiere im Fond reisen damit in einem kompakten, aber keineswegs beengten Fahrzeug. Der Kofferraum soll beispielsweise 251 Liter fassen. Wird die Rücksitzlehne komplett umgeklappt, soll sich das Stauvolumen auf 951 Liter erhöhen.

Zudem haben sich die Entwickler des Up laut Unternehmen die Frage gestellt, ob das Leben mit dem Auto nicht noch einfacher und freundlicher gestaltet werden kann. So entstand die Idee der so genannten Up-Boxes. Das sind kleine, leichte Boxen für die verschiedensten Situationen und Bedürfnisse. Etwa die "Kid Box" für Eltern mit kleinen Kindern. Hier gehört laut Konzern eine Tasche für jene tausend Kleinigkeiten dazu, ohne die es mit kleinen Kindern nicht geht. Andere Boxen werden "City box" oder "Travel Box" heißen. Bei jeder Kiste soll der Name Programm sein.

Neu an Bord eines Volkswagens ist das System namens Maps + More. Dabei handelt es sich um ein mobiles Portable Infotainment Device (PID). Den Hintergrund erklärt das Unternehmen folgendermaßen: Für den Up sei gezielt ein System entwickelt worden, durch das sich die Bereiche Navigation, Telefon, Information und Unterhaltung ebenso preisgünstig gestalten lassen, wie das Fahrzeug. So sei gemeinsam mit dem Navigationssystemanbieter Navigon, der kürzlich von Garmin übernommen worden ist, eine speziell auf den neuen Kompaktwagen zugeschnittene Lösung namens Maps + More. Das PID wird einfach oberhalb der Mittelkonsole eingeklickt, erklärt das Unternehmen. Anders als viele ähnliche Systeme dieser Art, verschmelze das System mit dem Netzwerk des Autos: Einerseits sollen Navigation, Telefon sowie Infotainment via PID-Touchscreen gesteuert werden können; anderseits sollen über den Touchscreen wichtige Fahrzeuginformationen, wie etwa die visuelle Anzeige des Park-Pilot (Abstandsregelung), ablaufen. Eigens für das Fahrzeug entwickelte Apps ermöglichen es laut Konzern zudem, dass Funktionsspektrum des PID gezielt zu erweitern.

Auf den Markt kommen wird der Up zuerst in Europa. Los gehen soll es zunächst im Dezember. Je nach Budget und Bedarf sollen drei Versionen angeboten werden: Der Take Up ist der Einsteiger, der Move Up ist der Komfortorientierte und der High Up ist die Topversion, erläutert das Unternehmen. Direkt zur Markteinführung soll es auf der Basis des High Up zudem zwei weiter veredelte, eigenständige Modelle geben: den Up Black und den Up White. Detailliert vorgestellt wird der kleine Kompakte in einem ATZextra, das Ende September erscheinen wird.
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Autor(en): Katrin Pudenz
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