21.11.2011

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VW Passat ist "Best Car of the Year"

VW hat für den Passat die Auszeichnung "Best Car of the Year" der US-Autozeitschrift Motortrend erhalten. Die Auszeichnung ist für Volkswagen in mindestens zweifacher Hinsicht erfreulich: Sie zeigt, dass der neue Passat gut im US-Markt ankommt und bestätigt den Autobauer in seiner Entscheidung, eigens für das neue Modell ein neues Werk in Chattanooga, Tennessee, zu bauen. Werkleiter Frank Fischer nahm die Auszeichnung am 16. November auf der Los Angeles Motor Show entgegen.

Der eigens für den nordamerikanischen Markt entworfene Passat setzte sich gegen 34 weitere Konkurrenten durch, einer der größten Vergleichsgruppen, wie Motortrend schreibt. Für den Gewinn der Auszeichnung gibt es mehrere Gründe: Der US-Passat habe einen der größten Innenräume innerhalb des Konkurrenzumfeldes, ein "sauberes und einfaches Design", dass sicherlich auch noch nach Jahren nicht veraltet sei, einen sparsamen Dieselmotor und ein gutes und sehr fahrsicheres Fahrwerk, das nach europäischen Maßstäben konstruiert worden sei.

Der US-Passat entspricht der europäischen Version zwar äußerlich weitgehend, unterscheidet sich aber technisch in mancherlei Hinsicht. Er hat zum Beispiel einen längeren Radstand, bietet damit etwas mehr Innenraum. In der Europaversion nicht vorgesehen sind Funktionen wie das "Valet Parking" oder "Remote Start". Ersteres ist zum Beispiel für Hoteldiener gedacht, die das Auto zwar parken können sollen, aber bei geschlossenem Handschuhfach und Kofferraum. Auch die Funktion, per Fernbedienung die Klimatisierung zu aktivieren, ist dem US-Modell vorbehalten.

Der Umstand, dass der neue US-Passat vor Ort gebaut wird, scheint auch bei Motortrend gut anzukommen zu sein. Der Passat sei ein "Durchbruch" für Volkswagen, weil er spezifisch für den nordamerikanischen Markt entworfen worden sei, in einer "brandneuen Fabrik nach neuesten Standards". Das Werk in Chattanooga wurde offiziell im Mai 2011 eröffnet, hat eine vergleichsweise hohe Fertigungstiefe von 85 Prozent und bietet eigene Einrichtungen für die Weiterbildung der Mitarbeiter. Mittelfristig sollen 2000 Mitarbeiter in dem Werk beschäftigt sein. Die Kapazität des Werkes ist auf 150.000 Fahrzeuge pro Jahr ausgelegt.
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Autor(en): Gernot Goppelt
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