07.12.2011

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Weltpremiere in Detroit: Aufladbarer smart for-us zum Aufladen

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Smart hat aus den Zutaten "maximale elektrische Mobilität", "kompaktes Design" und "Pick-up-Konzept" ein neues Auto namens smart for-us gebacken, das seine Weltpremiere auf der North American International Auto Show in Detroit (14. bis 22. Januar 2012) feiert. "Wir bei smart lieben Pick-ups - wenn sie außen klein, innen groß, sehr sicher und maximal bequem sind", erklärt die smart-Chefin Dr. Annette Winkler den Grundgedanke bei der Entwicklung des Konzeptautos.

Mit seinen Außenabmessungen (Länge/Breite/Höhe: 3.547/1.506/ 1.701 mm) könnte der for-us sich fast auf der Ladefläche eines typischen Pick up verstecken und dennoch soll er neben Platz für Zwei auch Raum für zwei smart ebikes bieten. Deren Batterien werden durch eine Docking Station auf der Ladefläche des smart for-us geladen - so sollen die Elektrofahrräder stets bereit sein, die Fahrer auch an Ziele zu bringen, die mit dem Auto nicht erreichbar sind. Hier wird deutlich: smart versteht seine jüngste Entwicklung als Mobilitätskonzept, ähnlich seiner Car-Sharing-Initiative car2go.

Der Elektroantrieb des Pick-up-smart basiert auf dem Antriebskonzept des Smart Fortwo Electric Drive, der ab dem Frühjahr 2012 startet. Der 55-kW-Permanentmagnetmotor beschleunigt die Studie mit seinen 130 Newtonmetern auf über 120 km/h; die Lithium-Ionen Batterie besitzt eine Kapazität von 17,6 kWh.

Äußerlich spielt der smart for-us gegenüber dem Serien-fortwo mit dem martialischen Image klassischer Mega-Pritschenwagen: Seine Karosserieflächen sind überwölbt und deutlich ausgeformt. Im Grill trägt er sein großes Markenemblem, die Front ist betont dreidimensional gestaltet, ein Unterfahrschutz schließt die Front nach unten ab. Auch der verlängerte Radstand (2.480 mm/ plus 613 mm) und die auf jeder Seite um 50 mm verbreiterte Spur betonen den robusten Auftritt der Studie. Gleichzeitig unterstützen die extrem kurzen Überhänge vorne und hinten das kompakte Erscheinungsbild.

Die Ladeklappe am Heck ist elektrisch angetrieben. Beim Öffnen fährt zunächst der Ladeboden samt Klappe um 280 mm zurück, dann gleitet die Heckklappe parallel nach unten. Die Ladung auf der 900 mm langen Ladefläche ist dann leicht zugänglich.

Der Innenraum wird durch Kontraste aus glatten Oberflächen in Perlmuttweiß und dem gebürsteten Aluminium der technischen Funktionselemente bestimmt. Wie auch schon im smart forvision wird das gesamte Cockpit selbst als Durchströmungskörper für die Innenraumbelüftung genutzt. An die Stelle des konventionellen Innenspiegels tritt beim smart for-us ein Smartphone, das in einer Halterung oben auf dem Instrumententräger untergebracht ist. Mit Hilfe der integrierten Videokamera kann der Fahrer das Geschehen hinter dem eigenen Fahrzeug beobachten. Ungewöhnlich sind auch die durchbrochenen Sitzschalen, die mit einem gelben Stoffüberwurf bezogen sind und dadurch ein hängemattenähnliches Sitzgefühl bieten sollen.
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Autor(en): Caterina Schröder
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