Opel setzt im Astra OPC Schalensitze aus "Organoblech" ein
Die Gestaltung der Sitze ist seit Jahren ein Thema, bei dem sich Opel stark engagiert. Das gilt auch für den neuen Astra OPC mit 206 kW, den bisher stärksten Astra. Opel setzt im OPC besonders leichte Sitzschalen ein, die aus einem so genannten Organoblech gefertigt sind.
Das "Organoblech" ist ein Verbundwerkstoff aus Polyamid und Glasfaser, welches laut Opel zu einer Gewichtsersparnis von 45 Prozent führt. Das neue Material sei gleichermaßen flexibel und belastbar und komme aufgrund seiner extremen Festigkeit mit einer Materialstärke von 1 bis 2 mm aus - statt sonst 3 bis 4 mm. Laut Armin Rossmann, Leiter des OPC-Sitzentwicklungsteams, ist Opel der erste Hersteller weltweit, der in der Serie Organobleche für den Bau von Autositzschalen verwendet. Eine besondere Eigenschaft seien auch die integrierten Seitenairbags, welche in diesem Segment wenige Mitbewerber anbieten könnten.
Die Sitzposition ist OPC ist 17 mm tiefer als im Astra GTC und sogar 40 mm tiefer als den konventionellen Astras. Erstaunlich für einen Schalensitz ist aber, wie viele Einstellmöglichkeiten es gibt. Außer den üblichen Verstellmechanismen kann man Sitzhöhe und Sitzflächenwinkel getrennt voneinander einstellen. Zudem lassen sich die Länge der Sitzfläche und die Breite der Lehne verändern - und auch die Seitenwangen der Sitzfläche sind verstellbar. Optional lässt sich auch eine pneumatische Flankenverstellung für Sitzkissen und Lehne bestellen. Auch im Sportbereich bemüht sich Opel somit, jedem Fahrer und Beifahrer eine ergonomisch günstige Sitzposition zu ermöglichen.
Opel bietet in allen Baureihen ab dem C-Segment Sitze an, bei denen die der Fall ist, den Anfang machte der Opel Insignia. Opel kennzeichnet diese Sitze mit dem "Gütesiegel der Aktion Gesunder Rücken e.V. (AGR)". Kleinster Opel mit ergonomischen Sitzen ist der neue Mokka, ein Klein-SUV im B-Segment, das auf dem Genfer Automobilsalon in Genf vorgestellt wird.
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