30.01.2012

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Automotive Center Südwestfalen erhält 14,88 Millionen Euro für Vernetzung im Leichtbau

NRW-Wirtschaftsminister Harry Kurt Voigtsberger hat am Samstag den Bewilligungsbescheid in Höhe von 14,88 Millionen Euro für das Automotive Center Südwestfalen (ACS) überbracht. Das ACS ist eine Plattform für Forschung und Entwicklung im Bereich automobilen Leichtbau und vereint dazu wesentliche Akteure Südwestfalens.

"Wir haben ein herausragendes Interesse daran NRW als modernes Automobilland zu stärken und die hervorragende Position des nordrhein-westfälischen Fahrzeugbaus zu festigen. Deshalb unterstützt das Land das Automotive Kompetenzzentrum Südwestfalen mit erheblichen finanziellen Mitteln", so Minister Harry Kurt Voigtsberger.

Das ACS setzt auf die Vernetzung von Theorie und Praxis, von unterschiedlichen Wissenschaften sowie von privatem und öffentlichem Engagement und will somit wegweisender automobiler Strategiegeber und Entwickler in Bezug auf Konzepte, Entwicklung und wirtschaftliche Fertigung im Bereich automobiler Leichtbau werden. Arndt G. Kirchhoff, Aufsichtsratsvorsitzender der ACS GmbH: "Die noch engere Vernetzung zwischen Industrie und Hochschulen ermöglicht neue Formen der Zusammenarbeit, in der anwendungsnah Produkte für die nächste Fahrzeuggeneration entwickelt werden, um die Arbeitsplätze in unserer Region auch in Zukunft zu sichern."

An dem Kompetenzzentrum sind die Universität Siegen, die FH Südwestfalen, der Kreis Olpe, die Stadt Attendorn, VIA Consult, Kirchhoff Automotive, Lewa Attendorn, Gedia, Ejot, C. D. Wälzholz, Fara Verwaltungs-GmbH und weitere 75 in einem Trägerverein vereinten Unternehmen beteiligt. Es werden damit laut ACS alle wesentlichen Beteiligten unter einem Dach vereint, um gemeinsam die Entwicklung "effizienter als bisher" voranzubringen.

Initiiert wurde das ACS 2010 durch die Universität Siegen, die im Rahmen der Zukunftsstudie zur "Wettbewerbsfähigkeit der Automobilindustrie in Südwestfalen 2015" zu dem Ergebnis kam, dass Unternehmen im Vergleich zu heute neue Aufgaben übernehmen und mit anderen Marktteilnehmern fallweise kooperieren müssen - sei es bei der Gewinnung von Aufträgen, der Abwicklung von Entwicklungsaufträgen oder der Konzeption von zukünftigen Innovationen. So stellt die Uni Siegen gemeinsam mit der FH-Südwestfalen das wissenschaftliche Know-how zur Verfügung. Von Siegener Seite sind dies die Professoren Bernd Engel (Fertigungstechnik), Xianfan Fang (Fahrzeugleichtbau), Volker Grienitz (Industrial Engineering) sowie Michael Weyrich (Fertigungsautomatisierung).

(Foto: v.l.n.r.: Wirtschaftsminister Harry K. Voigtsberger, Prof. Peter Haring Bolívar, Prof. Holger Burckhart, Prof. Michael Weyrich, Prof. Bernd Engel und Prof. Volker Grienitz)
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Autor(en): Caterina Schröder
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