06.02.2012

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Leichte Sicherheit im Rennsport: Blasen-Kraftstofftank für den Aston Martin-Rennstall

Für Aston Martin Racing hat inrekor, Spezialist für Leichtbaukonstruktionen, einen Kraftstofftank aus dem High-End-Schaumstoff Arpro der Firma JSP entwickelt. Dabei handelt es sich um einen Blasen-Kraftstofftank in einer Aluminium-Sandwich-Konstruktion, der genau den FIA-Normen entspricht, die einen zehn Millimeter dicken Mantel fordern. Gleichzeitig sitzt der Tank passgenau im Überrollkäfig des Rennwagens und optimiert dabei nach Angaben der Entwickler gleichermaßen die Tankkapazität als auch die Sicherheit. Der Preis der neuen Konstruktion soll einen Bruchteil der Karbonfaserausführung betragen, das Design sei kosteneffektiver als die Wabenstruktur, und die Tankteile lassen sich, so inrekor, sicher und einfach zusammensetzen.

GT-Chefkonstrukteur bei Aston Martin Racing, Dan Sayers, erklärt dazu: "Indem die Kraftstoffzelle im inneren des Überrollkäfig verlagert wird, erhöht sich der Schutzfaktor, was unser Hauptziel war. Diese Tankposition wird jetzt bei allen GT-Varianten Einzug finden, und deshalb wird der inrekor-Tank auch bei den Modellen GTE, GT3 und GT4 eingesetzt." Der Vorteil bei den neu entwickelten Tankelementen liege darin, dass sie Energie absorbieren und sehr vielseitig sind. "Das heißt, es ist im Vergleich zu alternativen Materialien sehr einfach, komplexe Formen herzustellen, die zudem noch kosteneffektiver sind", ergänzt Sayers.

Das Lastenheft gab den Leichtbau-Konstrukteuren eine weitere Besonderheit vor: Der Tank sollte erst eingebaut werden, nachdem der Überrollkäfig montiert wurde. Damit will sich Aston Martin Racing die Möglichkeit offen lassen, den Tank jederzeit bei Bedarf austauschen zu können.

Inrekor-Elemente sind eine Verbundkonstruktion mit einem Kern aus Arpro, die zwischen dünnen Alumininumblechen verklebt werden. inrekor identifizierte den High-End-Schaumstoff von JSP als das Material, das sich für den Einsatz in diesem Verbundelement als geeignet erwies, weil es kosteneffektiv und leicht formbar ist. Dazu kommen Eigenschaften wie Energieabsorption und Isolierfähigkeit.
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Autor(en): Caterina Schröder
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