31.08.2005

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Jaguar XK kombiniert Hightech und Tradition

Mit dem neuen XK setzt Jaguar die lange Tradition seiner leistungsstarken Sportwagen fort. Dieses von Grund auf neu entwickelte Modell wartet neben seinen Optimierungen im Hinblick auf Leistung und Dynamik sowie Sicherheit und Ausstattung vor allem mit seiner Monocoque-Konstruktion aus Aluminium auf. Dabei wurden modernste Technologien aus Luft- und Raumfahrt genutzt. Diese Hightech-Konstruktion macht das Blechkleid des XK gegenüber seinen Vorgängermodellen um 31 Prozent steifer bei einer gleichzeitig 10-prozentigen Verringerung des Leistungsgewichts. So bietet der XK 90 Prozent mehr Steifigkeit bei einem Leergewicht von 1.595 Kilogramm. Seine Weltpremiere feiert der Jaguar XK am 13. September 2005 auf der IAA in Frankfurt (12. bis 25. September 2005) und die Markteinführung findet Anfang 2006 statt.

Sinnbilder des sportlichen Charakters des neuen XK sind vor allem die Linienführung sowie die glatten und fließenden Flächen. Er verfügt über eine lange Motorhaube und vergleichsweise steil stehende Front- und Heckscheiben sowie betonte Radkästen mit großen Rädern und minimalen Überhängen. Als neues Jaguarelement sind die verchromten Lufteinlässe an den Vorderkotflügeln zu erkennen. Gleichzeitig erinnern der ovale Lufteinlass im Kühlergrill, die kraftvoll betonte Wölbung der Motorhaube und die Heckklappe an den Jaguar E-Type. Dazu auch Designdirektor Ian Callum: "Die Grundwerte des Jaguar-Designs sind unverändert – sie gehen auf den vom Firmengründer Sir William Lyons entwickelten ersten Jaguar zurück. Vor dem Hintergrund dieser großen Tradition hat das Designteam einen modernen Sportwagen mit klaren Linien, unmissverständlichem Charakter und stimmigen Proportionen entwickelt. So entstand ein Auto, das nicht nur formschön ist, sondern optisch seine Sportlichkeit und Modernität deutlich betont – ganz im Sinne von Sir William Lyons."

Den Antrieb des Jaguar XK übernimmt eine völlig überarbeitete Version des bisherigen 4,2-Liter-V8-Saugmotors. Er hat eine Leistung von 219 kW sowie ein maximales Drehmoment von 411 Newtonmetern bei 4.100 1/min. Die Höchstgeschwindigkeit ist elektronisch auf 250 km/h abgeregelt. Den Spurt von Null auf 100 km/h schafft der XK in 6,4 Sekunden. Sowohl der Verbrauch als auch die CO2-Werte sind geringer als beim Vorgängermodell.

Der XK ist das erste Jaguar-Modell mit ZF-Automatikgetriebe, das die traditionelle "J Gate"-Schaltkulisse ablöst. Es handelt sich um eine L-förmige Anordnung, mit der der Fahrer in der sequentiellen Schaltung zwischen Modi P, R, N, D und Sport wählen kann. Der vollautomatische D-Modus passt sich dabei dem jeweiligen Fahrstil an. Wird der Wählhebel entlang der Basis des L bewegt, wechselt die Schaltung in den Sport-Modus, der für sportliche Schaltvorgänge und damit für ein noch rascheres Ansprechen ausgelegt ist. Neu sind auch die am Lenkrad montierten Schaltwippen zur Bedienung des neuen sequentiellen Getriebes. Mit Hilfe dieser One-Touch-Wippen und unterstützt durch die Steuerung des Drive-by-Wire-Systems lassen sich die Gänge sehr zügig wechseln.

Als benutzerfreundliche Technologie erweist sich das Jaguar Smart Key-System, mit dem sich das Auto öffnen und ohne Zündschlüssel per Knopfdruck starten lässt. Augenfällig ist im Cockpit die minimalistisch gehaltene Instrumententafel, die links und rechts des mittig angeordneten TFT-Displays über zwei große, in Chromringe gefasste Rundinstrumente verfügt. Auf dem Display selbst erscheinen die Informationen zur Gangwahl und Geschwindigkeitsreglung sowie zur Reifendruck-Kontrolle und zum DVD-Navigationssystem. Über einen zentral angebrachten Sieben-Zoll-Touchscreen lassen sich unter anderem die Klimatisierung und die Audioanlage sowie die Navigation und das Telefon steuern.

Zur Insassensicherheit gehört ein völlig neu entwickeltes Bremssystem mit innenbelüfteten Bremsschreiben. Dabei verfügt die Anlage über Vierkanal-ABS und elektronische Bremskraftverteilung (EBD) sowie einen Hydraulikbremsassistenten (HBA) und eine elektronische Parkbremse. Im Gegensatz zu herkömmlichen digitalen ABS-Lösungen lässt sich beim XK der Bremsdruck an jedem Rad über analoge Ventile der hydraulischen Steuereinheit regeln. Die exaktere Dosierung des Hydraulikdrucks gewährt dem Fahrer beim Bremsen eine verbesserte Lenkkontrolle. Weitere Sicherheitsmerkmale sind das neue "Pedestrian Deployable Bonnet"-System. Es ist eine Schutzvorrichtung, die bei einem Zusammenprall mit einem Fußgänger die Motorhaube an ihrem hinteren Ende nach oben klappt. Dadurch entsteht eine Sicherheitszone zwischen Haube und Motor, die eine Verletzungsgefahr sowohl für Fahrer als auch Fußgänger verringern soll.
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Autor(en): Roland Kauhl
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