Ende dieses Jahres soll im Rhein-Main-Gebiet ein groß angelegter Projektversuch mit dem Namen SIM-TD (Sichere Intelligente Mobilität - Testfeld Deutschland) beginnen, bei dem die "Car-To-X"-Kommunikation von Fahrzeugen untereinander sowie mit ihrer Umgebung unter realen Bedingungen erprobt wird. Alois Rhiel, Hessischer Minister für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung, stellte das Projekt heute in Frankfurt den Medien vor. Ziel des auf vier Jahre ausgelegten Projektes ist die Steigerung der Verkehrseffizienz. Somit sollen die Anzahl der Staus reduziert, der Verkehrsfluss verbessert und die Sicherheit erhöht werden.
Fahrzeuge, die mit der so genannten V2V-Technologie (Vehicle-to-Vehicle) ausgestattet sind, werden vom Projektpartner Opel zur Verfügung gestellt. Die mit der entsprechenden Technologie ausgerüsteten Automobile können miteinander kommunizieren und Informationen beispielsweise über Position und Geschwindigkeit austauschen. Die Fahrer sollen durch diesen automobilen "sechsten Sinn" frühzeitig gewarnt werden, wenn ein Fahrzeug sich im toten Winkel befindet, in einem nicht einsehbaren Bereich des weiteren Verlaufs der Fahrtstrecke steht oder sich aus einer anderen Richtung auf dieselbe Kreuzung zubewegt. Um zukünftig möglichst viele Modelle mit V2V auszustatten, basiert die Technik nach Angaben des Rüsselsheimer Automobilherstellers auf bewährten und kostengünstigen Komponenten wie Mikroprozessoren, GPS-Empfängern und Wireless-LAN-Modulen.
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