12.03.2008

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Dritte Generation: Subaru Impreza WRX STI

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Die drei Buchstaben STI markieren traditionell die sportliche Spitze der Impreza-Baureihe. Hinter dem Kürzel verbirgt sich Subaru Tecnica International Inc. (STI), das Tochterunternehmen von Fuji Heavy Industries (FHI), das für den Motorsport zuständig ist. Bereits in der dritten Generation kommt der WRX STI jetzt auf den deutschen Markt. Dabei erstmals nicht mehr als Limousine sondern als kompakter Fünftürer.

Angetrieben wird der STI von einem 2,5-Liter-Vierzylinder-Boxermotor mit Turboaufladung, der 220 kW bei 6.000 1/min leistet. Das maximale Drehmoment von 407 Nm erreicht der Motor bei 4.000 1/min. Zwei obenliegende Nockenwellen pro Zylinderreihe, vier Ventile pro Zylinder, optimiertes Einlassnockenprofil, Gemischsensor, und das Active Valve Control System AVCS sind wesentliche technische Merkmale. Serienmäßig ist der Turbo-Boxer mit einem kurz gestuften Sechsgang-Schaltgetriebe kombiniert. In 5,2 Sekunden beschleunigt er damit laut Werk aus dem Stand auf 100 km/h, und erreicht 250 km/h Höchstgeschwindigkeit. Der Verbrauch soll 10,3 Liter Superbenzin pro 100 Kilometer(Wert insgesamt nach 99/100/EC) betragen.

Basis für den Straßensportler ist der neue Subaru Impreza, der seit Oktober 2007 auf dem deutschen Markt ist. Der WRX STI ist 4,415 Meter lang, 1,795 Meter breit und 1,475 Meter hoch, die Spurweite beträgt vorne 1,530 und hinten 1,540 Meter. Dank Leichtbautechniken liegt das Leergewicht bei 1.505 Kilogramm. Bei der Fahrwerksentwicklung hat wieder der japanische Spezialist Kayaba mitgewirkt. Das Fahrwerk besteht aus einer Einzelradaufhängung mit invertierten Federbeinen mit langem Federweg und Stabilisatoren. Dabei befindet sich die Hydraulikeinheit oben im Dämpferbein und die Schubstange unten. Diese Umkehrung soll die fahrdynamische Stabilität erhöhen. Eine neue Lenkung und Hinterradaufhängung sollen ebenfalls zu verbesserter Fahrdynamik führen. Die neu entwickelte Mehrlenker-Hinterachse ist kleiner, leichter und tiefer eingebaut. An Vorder- und Hinterachse des Impreza WRX STI kommen drehmomentfühlende LSD (Limited Slip Differential) zum Einsatz. Das Helical-LSD an der Vorderachse soll dem Fahrzeug in Kombination mit dem Torsen-LSD an der Hinterachse eine höhere Stabilität bei plötzlichen Lastwechseln oder Schlupfänderungen verleihen.

Für Verzögerung sorgt eine Brembo-Rennbremsanlage mit Aluminium-Bremszylindern, Doppelkammer-Bremskraftverstärker und vier innenbelüfteten Bremsscheiben. Serienmäßig ist die Bremse mit dem elektronisch geregelten "Super-Sports-ABS" mit Querbeschleunigungssensor kombiniert. Hinzu kommt die elektronische Bremskraftverteilung EBD. Der neue Impreza WRX STI verfügt über ein modifiziertes Multi-Mode VDC. Aufgabe der Fahrdynamikregelung Vehicle Dynamics Control ist es, bei Überschreitung des Grenzbereichs das Auto durch gezielten Eingriff in Motormanagement und Bremssystem einzufangen und das Fahrzeug zu stabilisieren. Dazu messen Sensoren Fahrzeuggeschwindigkeit, Drosselklappenstellung, Querbeschleunigung, Giermoment, Bremsstatus und Lenkwinkel. Auf der Basis dieser Daten erkennt das Vehicle Dynamics Control System die gewünschte Fahrtrichtung, vergleicht sie mit der tatsächlichen Fahrtrichtung und gleicht die Unterschiede durch gezielten Eingriff in Motor und Bremssystem aus. Dazu stehen dem Multi-Mode-VDC drei Arbeitsbereiche von normal bis "Off Mode" zur Verfügung.

Erstmals verfügt ein Impreza WRX STI über das SI-Drive (Subaru Intelligent Drive), bei dem der Fahrer die Wahl zwischen drei unterschiedlichen Fahr-Modi hat, mit denen er Motorsteuerung und elektronische Drosselklappe modifizieren kann. SI-Drive aktiviert daraufhin drei signifikant unterschiedliche Motorcharakteristika, die von möglichst wirtschaftlich bis extrem sportlich reichen. In allen Modi zeigt eine Schaltpunktanzeige den günstigsten Zeitpunkt zum Gangwechsel an. Zudem haben die Ingenieure das vom Fahrer steuerbare serienmäßige Mittendifferential (Driver's Control Centre Differential - DCCD) überarbeitet. Über einen Drehknopf in der Mittelkonsole regelt der Fahrer manuell die Kraftverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse.
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Autor(en): Ruben Danisch
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