Verbesserte Analyse von Oberflächenstrukturen zur Reibungsminderung
Der Wissenschaftspartner Thermo Fisher Scientific mit deutschem Sitz in Karlsruhe hat eine neue Tribologiezelle für seine Rheometer vorgestellt. Rheometer mit einem Normalkraftsensor wie die Messgeräte Haake Mars oder Haake Rheostress 6000 sind nun in der Lage, das tribologische Verhalten von Werkstoffen zu analysieren. Dies trägt dazu bei, Wälz- und Gleitlager reibungsminimiert zu entwickeln und herzustellen.
Tribologische Wechselwirkungen treten immer dann auf, wenn zwei oder mehr Werkstücke aufeinander gleiten oder reiben. Diese haben enorme Auswirkungen auf die Konstruktion von Lagern und sind bei der Entwicklung von Verbrennungsmotoren von großer Bedeutung. Die neue Tribologiezelle besteht aus einer unteren und einer oberen Messgeometrie aus Edelstahl. Die untere Messgeometrie ist als Speicher ausgeführt und ermöglicht Reibungsmessungen an Lagerelementen mit und ohne Schmierung.
Das Gegenstück ist mit einer biegsamen Welle ausgestattet, um die konzentrische Lage einer Kugel aus Stahl oder aus anderen Werkstoffen (zum Beispiel Keramik) sicherzustellen. Die Testkugel könne einfach und schnell ausgetauscht werden. Die Tribologiezelle kann in die Temperierkammer des Rheometers oder in eine Peltier-Temperiereinheit für temperaturabhängige Tests zwischen –40 und 200 °C integriert werden. Die Verwendung der Mess- und Auswertesoftware Haake Rheowin ermöglicht die Definition von vollautomatischen Messabläufen für die Analyse des tribologischen Verhaltens von Werkstoffkombinationen.
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Alternative Kraftstoffe - Energiequellen und -träger der Zukunft
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