11.11.2008

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SimulationX 3.1: Schnelleres Testen von mechatronischen Systemen

Die ITI GmbH gibt den Releasewechsel seiner Systemmodellierungssoftware "SimulationX" bekannt. Die Version 3.1 ist ab sofort weltweit verfügbar und bietet laut Anbieter neben erweiterten Modellierungsmöglichkeiten und Performance-Verbesserungen Neuerungen bei Modellverwaltung, Modellbibliotheksangebot, transienter und stationärer Simulation im Zeit- und Frequenzbereich sowie Zustandsvisualisierung, Performanceanalyse und Ergebnisauswertung.

So wurden die Modellbibliotheken der 1D- und 3D-Mechanik sowie der Antriebstechnik um neue Elemente ergänzt, wodurch beispielsweise das dynamische Verhalten von Baugruppen und 3D-Systemen in der virtuellen Perspektive mit Hilfe der integrierten Mehrkörpersystem-Kamera genauer verfolgt werden kann.

Für die Integration der Simulationssoftware in den gesamten Produktentwicklungsprozess wartet die neue Version mit effizienteren Schnittstellen auf. Das External Model Interface (EMI) gestattet die geschützte Weitergabe eines "SimulationX"-Modells mit nutzerdefinierten Datenein- und ausgängen. Dabei kann der Austausch der Modelle ohne Freigabe von Know-how zwischen OEM und Zulieferer erfolgen. Die Option "Code-Export" unterstützt die automatische Generierung von Dateien, die unmittelbar für HiL-, Sil- oder RCP-Anwendungen eingesetzt werden können. Weitere Zielprojekttypen werden nun auch für das DS1006-System von dSpace und das Produkt "SCALE-RT" von Cosateq angeboten.

"Mit SimulationX 3.1 gelingt es, das ganzheitliche, dynamische Verhalten von technischen Maschinen und Anlagen in der virtuellen Realität noch schneller und genauer zu testen, die Ergebnisse noch anschaulicher darzustellen und zielgerichteter auszuwerten", erklärt Jens Schindler, Geschäftsführer der ITI GmbH.

Die Software "SimulationX" ist für die Modellierung, Simulation und Optimierung komplexer mechatronischer Systeme bestimmt. Eine der Anwendungsgebiete ist die stationäre Analyse in der Antriebsstrangsimulation. Da die Software modular aufgebaut ist, kann sie nach Bedarf auf die Anforderungen des Kunden zusammengestellt werden. Zudem unterstützt sie die Modellbeschreibungssprache "Modelica" und bietet offene, vollständige CAx-Schnittstellen an.
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Autor(en): Caterina Schröder
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