11.02.2009

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Mini-Van C3 Picasso mit variablem Gepäckraum

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Anfang Februar 2009 hat Citroën seinen Mini-Van C3 Picasso für Deutschland vorgestellt. Als Konkurrenz zum Marktführer Opel Meriva und Newcomer Kia Soul positioniert, soll er mit seinem variablen Gepäck- und Innenraum sowie einer ungewöhnlich großen Glasfläche punkten. wie ATZonline berichtete, wird das Fahrzeug mit zwei Ottomotoren (1,4 und 1,6 Litern Hubraum) und einem Dieselmotor (1,6 Liter) in Kombination mit einem handgeschaltete Fünfganggetriebe auf dem deutschen Markt angeboten.

Im Innenraum kann es der Mini-Van mit den Kompakt-Vans von vor zehn Jahren (Xsara Picasso) locker aufnehmen und erreicht fast die Maße der aktuellen Vertreter dieses höheren Marktsegmentes. An den Ellenbogen der Insassen ist der Innenraum jeweils mindestens 1.400 Millimeter breit. Die Innenraumhöhe über den Sitzflächen vorn und hinten erreicht mindestens 900 Millimeter (mit Glasdach sind es hinten allerdings nur 843 Millimeter).

Die besondere Stärke des C3 Picasso ist aber die Leichtigkeit, mit der sich der Innenraum fast beliebig jeder Lebenslage anpassen lässt. Dank serienmäßig um 150 Millimeter in längs verschiebbarer, asymmetrisch im Verhältnis 60:40 geteilter Rücksitze kann er seinen Kofferraum als Fünfsitzer von 385 auf bis zu 500 Liter ausdehnen. Sind die Sitze ganz nach hinten geschoben, glänzt der C3 Picasso mit einem Knieraum von mindestens 126 Millimeter.

Um den Kofferraum (maximal 1.508 Liter) noch weiter zu vergrößern, müssen die Rücksitze nicht herausgenommen werden. Sie umzuklappen, erfordert einen einzigen Handgriff. Sie falten sich auf Zug an einem kleinen Hebel nach vorn zusammen und lassen eine ebene Ladefläche von mindestens 1.500 Millimetern Länge entstehen, wenn der Kofferraumboden in der höheren seiner beiden möglichen Stellungen eingerastet ist. Dieser "doppelte Boden" ist ein weiterer Trick des C3 Picasso. Um den Gepäckraum in fünfsitziger Konfiguration so groß wir möglich zu machen, kann man den Boden ganz unten einrasten. In der Stellung darüber entsteht ein doppelter Boden. Gleichzeitig ist in dieser Stellung die Ladekante des Kofferraumes auf der gleichen Höhe wie die Ladefläche. Werden die Rücksitze nach vorn verschoben, entsteht ein Spalt zwischen Kofferraumboden und Rücksitzlehne - er kann mit Hilfe von Klappen, die bei Nichtbenutzung einfach von Magneten am Rücksitz gehalten werden, wieder geschlossen werden. Werden die Rücksitze vorgeklappt, schließen diese Klappen an den Rücksitzlehnen zusammen mit dem doppelten Kofferraumboden die ebene Ladefläche ab.

Der Clou des Fahrzeugs sind besonders großzügige Sicht- und Lichtverhältnisse, die durch die großzügige Verglasung und besonders durch die Gestaltung der Windschutzscheibe erzielt werden und die in Verbindung mit dem optional erhältlichen Glasdach für ein herausragendes Raum- und Reisegefühl sorgen. Die Windschutzscheibe des C3 Picasso ist dreigeteilt: Die stark nach vorn gezogene Frontscheibe wird durch zwei kleine Streben von seitlichen Dreiecksfenstern abgeteilt, welche die Lücke zwischen der Frontscheibe und den eigentlichen A-Säulen schließen. Diese wiederum sind weit nach hinten gezogen und so geformt, dass ihr Querschnitt in der Blickrichtung der Insassen kleiner wirkt, als er tatsächlich ist. Dahinter steht das Ziel, einen bekannten Nachteil der Van-Form abzuschaffen: Kräftige Windschutzscheibenpfosten, die weit nach vorn gezogen sind, können einen enorm großen toten Winkel bei der Sicht nach schräg vorn verursachen.

Die Produktion des Mini-Vans erfolgt am slowakischen Standort Trnava. Es können bis zu 110.000 C3 Picasso jährlich gefertigt werden.
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Autor(en): Michael Reichenbach
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