23.02.2009

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Abarth präsentiert kompakte Sportlichkeit in Genf

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Mit einem Sondermodell des Abarth Grande Punto, den beiden leistungsstärksten Varianten des Abarth 500 und einem für die Rallyepiste entwickelten Allradboliden präsentiert sich die Marke mit dem Skorpion-Wappen auf dem 79. Internationalen Auto-Salon in Genf (3. bis 15. März 2009). So knüpfen der Abarth Grande Punto SuperSport, Abarth 500 esseesse, Abarth 500 Assetto Corse und Abarth Grande Punto Super 2000 mit einem Leistungsspektrum zwischen 117 und 200 kW an die Tradition der Marke auf dem Gebiet der Supersportler im Kompaktformat an.

Basis des Abarth Grande Punto SuperSport ist der Abarth Grande Punto esseesse, für dessen Vortrieb ein 132 kW starker 1.4-Liter-Ottomotor mit Turboaufladung sorgt. Im Cockpit unterscheidet sich der sportliche Punto durch die in Zusammenarbeit mit dem Rennsportspezialisten Sabelt entwickelten Ledersitze und das Multimediasystem Blue&MeTM MAP vom Serienmodell. Dieses soll neben der Satellitennavigation eine an entsprechende Funktionen im Rennsport angelehnte Datenaufzeichnung bieten. Somit können zum einen Faktoren wie Motordrehzahl, Geschwindigkeit sowie eingelegter Gang aufgezeichnet und per drahtloser Bluetooth-Verbindung auf das herausnehmbare Navigationsgerät PND (Portable Navigation Device) übertragen werden. Als weitere Funktionen können bei der Fahrt auf einer im Speicher des PND registrierten Rennstrecke Daten wie Rundenzeiten und Fahrlinie aufgezeichnet, verschiedenen Piloten zugeordnet und anschließend analysiert werden.

Zur Serienausstattung des Abarth Grande Punto SuperSport gehört auch ein Sportfahrwerk, das mit härteren Federn und speziell abgestimmten Stoßdämpfern die Karosserie um 20 Millimeter tiefer legt. Die Hochleistungsbremsanlage mit innenbelüfteten Scheiben an Vorder-und Hinterachse sorgt für das nötige Gegengewicht zu den Fahrleistungen. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 215 km/h, den Sprint von null auf 100 km/h absolviert die SuperSport-Version in 7,5 Sekunden.

Der Abarth 500 esseesse basiert auf dem serienmäßigen Abarth 500, dessen sportlicher Auftritt durch ein Performance-Upgrade noch einmal gesteigert wird. Unter der kurzen Motorhaube arbeitet ein 1.4-Liter-Ottomotor, der dank Turbolader 147 kW leistet. Damit erreicht der Abarth 500 esseesse eine Höchstgeschwindigkeit von 211 km/h und beschleunigt in 7,4 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100. Wird per Knopfdruck der Sport-Modus aktiviert, beträgt das maximale Drehmoment 230 Newtonmeter. Der Zusatz "esseesse" wählte Abarth im Gedenken an die historischen Vorläufer Abarth 595 esseesse und Abarth 695 esseesse aus den 1960er Jahren, die leistungsreduzierte Straßenversionen der entsprechenden Rennfahrzeuge darstellten.

Ausschließlich für den Einsatz auf der Rennstrecke entwickelt ist der Abarth 500 Assetto Corse. Die mit einer Leistung von 140 kW stärkste Variante der Baureihe zitiert den Abarth 695 Assetto Corse, der ab 1964 auf den Rennstrecken zu finden war. Die im Windkanal entwickelte Aerodynamik ist mit tief herunter gezogenem Frontspoiler, einem kleinen Flügel an der hinteren Dachkante und speziellen Außenspiegeln auf Rennsportbedürfnisse angepasst. Das im eingebauten Zustand verstellbare Fahrwerk ermöglicht die Anpassung auf unterschiedliche Streckencharakteristiken. Ebenfalls Rennsport-spezifisch: Das von Serienausstattung und jeglichen Dämmmaterials befreite Cockpit ist mit allen im Motorsport geforderten Sicherheitskomponenten ausgestattet. Eine eingeschweißte Sicherheitszelle aus Stahl schützt den Piloten ebenso wie Sechspunkt-Gurt und Schalensitz.

In der Saison 2009 werden europaweit drei Markenpokale durchgeführt, bei denen der Abarth 500 Assetto Corse startberechtigt ist. Der Startschuss zur Premierensaison der nationalen Trofeo 500 Abarth Italia fällt am 29. März 2009 in Monza. Die Trofeo Abarth 500 Europa startet sechs Mal im Rahmen der Tourenwagen-Weltmeisterschaft (FIA World Touring Car Championship), darunter am 6. September 2009 in der Motorsport-Arena im deutschen Oschersleben. Die sechs Rennen der Trofeo 500 Abarth werden ebenfalls europaweit zusammen mit der Ferrari Challenge durchgeführt.

Abgesehen von der Rundstrecke beteiligt sich das Werksteam mit dem Abarth Grande Punto Super 2000 außerdem an der Intercontinental Rally Challenge (IRC). Einer der Piloten ist der Finne Anton Alén, Sohn des vor 30 Jahren mit Fiat Abarth erfolgreichen Rallyefahrers Markku Alén. Der Abarth Grande Punto Super 2000 basiert auf dem Serienmodell Fiat Punto, ist allerdings technisch für den Einsatz im Rallyesport weiter entwickelt worden. Angetrieben wird er von einem 200 kW starken Zweiliter-Saugmotor, der seine Kraft mittels Allradantrieb auf den Untergrund bringt. Die Karosserie ist mit bauchigen Kotflügelverbreiterungen auf das zulässige Maß von 1.800 Millimeter verbreitert. Zudem weisen Kohlefaser-Verkleidungen im Cockpit und große Spoiler an Front und Heck das stärkste aller Abarth Fahrzeuge als Rallyefahrzeug aus.
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Autor(en): Caterina Schröder
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