05.03.2009

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Infiniti Essence: "Inspired Performance" mit Hybridantrieb in Szene gesetzt

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Mit dem auf dem 79. Genfer Autosalon als Studie vorgestellten Essence gibt Infiniti Einblicke in seine technologischen und stilistischen Zukunftsvisionen. Darüber hinaus transferiert der japanische Luxuswagenhersteller mit dieser Studie seine Leitlinie "Inspired Performance" erstmals in das Segment der leistungsstarken und luxuriösen Coupés.

Zukunftsweisens ist auch der Hybridantrieb mit einer Gesamtleistung von 441 kW sowie einem maximalen Drehmoment von 500 Newtonmetern. Das Parallel-Hybridsystem kombiniert einen 3,7-Liter-V6-Ottomotor mit einem neuen 3D-Elektromotor, die beide ihre Leistung ausschließlich an die Hinterräder übertragen. Unterstützt von zwei Abgasturboladern, leistet der bewährte Sechszylinder im Essence 324 kW und geht dabei dank einer neuen Direkteinspritzung sparsam mit dem Kraftstoff um. So soll der Durchschnittsverbrauch laut Infinite bei geschätzen acht Liter auf 100 Kilometer liegen (Drittelmix). Entsprechend werden die Emissionswerte mit 190 Gramm CO2 pro Kilometer angegeben.

Der mit dem Zweisitzer erstmals eingesetzte, tellerförmige Elektromotor baut laut Infiniti extrem schmal und erzeugt das doppelte Drehmoment eines konventionellen Aggregats. Dabei soll die bei der Konstruktion des Motors eingesetzte 3D-Magnetfeldanalyse die optimale Auslegung der elektromagnetischen Spulen und Dauermagneten ermöglichen. Der im Essence zwischen Ottomotor und Getriebe angeordnete E-Motor erzeugt 117 kW und bezieht seine Energie von einem kompakten Lithium-Ionen-Akku im Kofferraum. Für die optimale Energienutzung unter allen Fahrbedingungen sorgen zwei getrennte Kupplungen, welche die Motoren bedarfsabhängig zuschalten.

Der Essence zeigt einige Sicherheitssysteme der nächsten Generation, die in Zukunft in anderen Infiniti-Modellen zum Einsatz kommen sollen. Das Herzstück ist ein "Sicherheitsschild", das sich aus vier Assistenzsystemen zusammensetzt: Zwei in den aktuellen Infiniti-Modellen bereits angebotene Systeme - der Abstandskontroll-Assistent (DCA) und der Spurhalteassistent (LDP) - vereinigen sich mit zwei neuen Systemen - der Seitenaufprall-Vermeidung (SCP) und Heckaufprall-Vermeidung (BCP) - zu einem Rundum-Aufprallschutz. Dabei warnt die Seitenaufprall-Vermeidung (SCP) den Fahrer beim Spurwechsel vor herannahenden Fahrzeugen und hilft, durch selektives Abbremsen der Räder eine Kollision zu verhindern. Entsprechend warnt die Heckaufprall-Vermeidung (BCP) den Fahrer beim Rückwärtsmanöver vor einem Fahrzeug am Heck und bremst bei Nichtbeachtung der Warnung den Wagen selbsttätig ab.

Wie François Bancon, General Manager Advanced Product Planning, betont, entstand Essence nicht im Designstudio, sondern in der Produktplanungsabteilung von Infiniti. "Uns ging es darum, aus verschiedenen Zutaten ein neues Auto zu komponieren, das mit Understatement eine große Präsenz ausstrahlt, und das im Trend liegend bereits neue Trends setzt. Wir hatten die Vision von einem Fahrzeug mit den Ambitionen zu einem Kultobjekt."

Die Frontansicht des Essence wird von dem für Infiniti typischen doppelbögigen Kühlergrill dominiert, dessen Zentrum ein beleuchtetes Infiniti-Emblem ziert. Abgerundete Ecken kaschieren den vorderen Überhang, und lassen den Essence kürzer erscheinen als er mit seinen 4.720 Millimetern Länge tatsächlich ist (Breite: 1.960 Millimeter, Höhe: 1.310).

An der Front wie am gesamten Fahrzeug haben die Designer alle Dekorelemente weggelassen, die die Eleganz des Gesamtbildes hätten stören können. So sind anstelle von Türgriffen Druckknöpfe bündig in die Karosserie eingelassen und Minikameras an den A-Säulen statt Rückspiegel vorhanden.

Die Außenbeleuchtung enthält einige vertraute Elemente aus dem Infiniti-Design. Die L-förmigen Frontscheinwerfer schieben sich - oben von einer LED-Lichterreihe abgeschlossen - spitz zulaufend in die gewölbten Kotflügel hinein. Die als schmal herumgezogenes Leuchtenband gestalteten Heckleuchten überschneiden sich mit der Kofferraumöffnung und schwingen sich um den Spoileransatz. Die Windschutzscheibe geht nahezu nahtlos in ein Glasdach über, das nach hinten zur Kofferraumöffnung abfällt.
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Autor(en): Caterina Schröder
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