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NACHRICHTEN

TU-Darmstadt startet Industriekolloquium "Automotive Software Engineering"

16.04.2009 - Das Fachgebiet Echtzeitsysteme der TU Darmstadt organisiert zusammen mit den Fachgebieten Regelungstechnik/Mechatronik und Fahrzeugtechnik das Industriekolloquium "Automotive Software Engineering" im Sommersemester 2009. Vertreter aus Industrie und Hochschule informieren Studierende und Interessierte aus Industrie und Forschung jeweils dienstags über aktuelle Themen des Software Engineering.

Hintergrund ist der stetig steigende Anteil an Software-Funktionen im Fahrzeug - aktuell seien es mehr als 2.000, die sich auf mehr als 70 Steuergeräte verteilen, die wiederum durch bis zu fünf Bussysteme miteinander verbunden seien. Dabei werde der Code bis zum Jahr 2010 auf einige Milliarde Zeilen anwachsen, vermuten die Wissenschaftler der TU Darmstadt. Insofern lautet das Credo der Darmstädter Universität "Software-Engineering ist für die Autoindustrie ein absolutes Muss".

Start der Vorlesungsreihe ist am 21. April 2009: Ab 17 Uhr wird Dr. Philipp Peti von General Motors Europe über die Elektronikvalidierung im Fahrzeugentwicklungsprozess referieren (Hörsaal 053 im Hans-Busch-Institut, Merckstraße 25, Darmstadt). Im Wochenrhythmus folgen dann Vorträge aus den Bereichen Automotive-SW-Engineering-Ausbildung, Automotive Software Safety and Security und Effiziente/integrierte/zertifizierte Softwareentwicklungsumgebungen sowie Industrielle Software im Fahrzeuglebenszyklus, Modellbasierte Softwareentwicklung, Qualitätsmanagement (Metriken, Testverfahren), Software-Produktfamilien und Standards: OSEK, AUTOSAR, ISO/DIN 26262 sowie Global Simultaneous Systems Engineering. Einen vorläufigen Überblick über Vorträge und Referenten erhalten Sie hier (pdf-Download).

Studenten der TU Darmstadt können das Kolloquium als Studienleistung in ihren Prüfungsplan einbringen. Dazu müssen sie sich zu Beginn des Semesters bei Dipl.-Ing. Lars Patzina anmelden, sich aktiv an den Diskussionen nach den Vorträgen beteiligen, an mindesten zehn Terminen anwesend sein und zu einem der Vorträge eine Ausarbeitung schreiben.

Autor(en): Caterina Schröder
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