Die EWE AG zeigt auf der Hannover Messe das gemeinsam mit dem Osnabrücker Fahrzeugentwickler Karmann entwickelte Elektroauto E3. "Bei dem Auto ist der Name Programm. Denn der E3 verkörpert unsere Vision einer nachhaltigen Energieversorgung durch Energieeffizienz, Energieeinsparung und erneuerbare Energien", sagte Dr. Werner Brinker, Vorstandsvorsitzender der EWE AG, am Dienstag, 21. April 2009, bei der Präsentation.
Das viertürige Modell soll schon durch sein Aussehen sofort als Elektroauto erkennbar sein und ist mit einer Reichweite von 150 Kilometern sowie einer Höchstgeschwindigkeit von 140 km/h vor allem für Pendler ausgelegt. Im Oktober 2009 sind die ersten Testfahrten der ersten von voraussichtlich vier bis sechs Prototypen im Nordwesten geplant. Als Konsortialführer steuert EWE das Gesamtprojekt und finanziert als Einmalinvestition die Entwicklung der Konzeptfahrzeuge, während Karmann die Prototypen entwickelt und baut.
Dass für EWE nicht nur das Auto, sondern vor allem auch die Entwicklung mobiler Stromspeicher im Fokus steht, machte Brinker deutlich: "Der Speicherung von Strom aus erneuerbaren Energien spielt eine zentrale Rolle wenn es darum geht, die Herausforderungen der zukünftigen Energieversorgung zu lösen. Und in dieser Schlüsselfrage erhoffen wir uns durch dieses Projekt wichtige Aufschlüsse."
Bereits Ende Januar hatten die beiden niedersächsischen Unternehmen bekannt gegeben, dass sie künftig im Bereich Elektromobilität zusammen arbeiten wollen (ATZonline berichtete). Der Schwerpunkt liegt dabei darauf, zu untersuchen, wie Elektrofahrzeugen künftig in das Strom- und Telekommunikationsnetz von EWE eingebunden werden können und wie intelligente Steuerungssysteme effizient für ein Batterie- und Netzmanagement genutzt werden können. Für die Erforschung des Batteriemanagements und der Informationstechnologie zum Datenaustausch mit der Ladestation haben die Projektpartner beim Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie eine Förderung beantragt.
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