Studenten konstruieren erstmals Elektrorennwagen
96 Hochschulteams aus der ganzen Welt kommen zur Formula Student Germany (FSG) vom 4. bis 8. August 2010 an den Hockenheimring. Diese Jahr messen sich die Studenten jedoch nicht nur mit klassischen Verbrennungsmotoren, sondern treten erstmals in einem neuen Wettbewerb mit Elektrofahrzeugen gegeneinander an. Bei der weltweit ersten Formula Student Electric (FSE) müssen sie einen konkurrenzfähigen Rennwagen konstruieren, der mit einem reinem Elektromotor mit Energiespeicher als Antrieb ausgestattet ist. Dieser neue Wettbewerb stößt nach Angaben des Veranstalters, dem Verein Deutscher Ingenieure (VDI), auf so großes Interesse, dass die Organisatoren die Anzahl der Startplätze von 12 auf 18 erhöht haben.
So sind aus Deutschland elf Teams der Universitäten RWTH Aachen, TU Berlin, FH Zwickau, FH München, Universität Stuttgart, KIT Karlsruhe, DHBW Mosbach, FH Köln, FH Deggendorf, FH Diepholz und FH Wilhelmshafen bereits fest angemeldet. Aus dem Ausland angemeldet sind sieben Teams der Universität Hatfield (GB), der TU Delft und der TU Eindhoven (NL), der TU Bratislava (SK), der TU Graz (AT) und der ETH Zürich (CH).
Neben der Formula Student Electric findet dieses Jahr erneut der Wettbewerb mit Verbrennungsmotoren statt, bei dem 78 Teams aus 21 Ländern an den Start gehen. Dabei sind neben 40 Hochschulen aus Deutschland Teams aus Spanien, Ägypten und Australien. Die teilnehmenden Studenten müssen in Eigenregie einen Rennwagen planen und bauen. Ziel des Wettbewerbs ist es, den studentischen Nachwuchs aktiv zu fördern, um langfristig dem Ingenieurmangel zu begegnen.
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Autor(en): Caterina Schröder