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Auf Fangfragen im Bewerbungsgespräch vorbereitet sein

Bewerber müssen bei Vorstellungsgesprächen grundsätzlich mit Fangfragen rechnen. Wer davon völlig überrascht wird, gibt schnell die falsche Antwort. Will der Personaler etwa wissen, welchen ganz anderen Lebensplan sich der Bewerber vorstellen könnte, überprüft er möglicherweise, ob die Stelle nur eine Übergangslösung sein soll. Das berichtet das in Düsseldorf erscheinende Magazin "Junge Karriere" (Ausgabe Dezember/2008). Fragt er, ob der Bewerber das sinkende Schiff verlassen will, weil der jetzige Arbeitgeber in wirtschaftlichen Schwierigkeiten steckt, ist das ein Loyalitäts-Check.

Beleidigte Reaktionen sind tabu - genau wie negative Bemerkungen über das Unternehmen, bei dem man noch angestellt ist. Vorsicht ist auch geboten, wenn der Bewerber sich auf einer Skala von eins bis zehn selbst einschätzen soll: Damit soll überprüft werden, ob der Kandidat ein gesundes Selbstbewusstsein hat. Wer «zehn» antwortet, leidet offenbar an Größenwahn. Weniger als «sieben» deutet dagegen nicht gerade auf jemanden hin, der sich selbst viel zutraut.

Ähnlich gelagert ist die Frage, wie sich der Betreffende denn von anderen Bewerbern unterscheide. Personaler testen damit dem Magazin zufolge, ob jemand ein realistisches Selbstbild hat. Wer klug ist, nennt dann genau diejenige seiner positiven Eigenschaften, die für den betreffenden Job gefragt ist.


Autor(en): dpa
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