Entwicklungsziel CO2-Minderung
Die Weiterentwicklung von Personenwagen dient unter anderem dazu, die CO2-Emissionen zu reduzieren.
Die ATZ zeigt den aktuellen Stand rund um die Abgasdiskussion. Auch die Berufsverbände müssen sich diesem Thema stellen. Ted Robertson, Präsident der Fisita, wünscht sich eine aktivere Rolle des Weltverbands bei der Harmonisierung der Standards. Ein Weg, die Abgasemissionen zu senken, ist die Einführung von Hybridautos. Mit dem Sonata Hybrid stellt Hyundai sein erstes Vollhybridfahrzeug vor, das rein elektrisches Fahren mit Lithium-Polymer-Akkumulator und 30-Kilowatt-Elektromotor erlaubt.
Der Pkw-Verkehr wird seinen Beitrag leisten müssen, die anthropogenen Treibhausgas-Emissionen zu mindern. Nicht nur die Europäische Union, sondern viele Staaten, allen voran die großen Märkte in China und den USA, haben gesetzliche Vorschriften zur Verbrauchsminderung und damit CO2-Reduktion erlassen. In einem stellt die ATZ den aktuellen Stand und die Diskussion über die nächsten Schritte dar.
Auch der Weltverband Fisita möchte bei diesem Thema mitreden. Der US-Amerikaner Ted Robertson ist der zurzeit amtierende Präsident des Welt-Autoingenieurverbands Fédération Internationale des Sociétés d'Ingénieurs des Techniques de l'Automobile und stand für ein der ATZ zur Verfügung. Sein Ziel: Der Verband soll eine aktive Rolle spielen, wenn über Wechselwirkungen zwischen Technik, Wirtschaft und Gesellschaft diskutiert wird. Neben den Elektroautos müsse den Emissionen, der Luftqualität und dem Umweltschutz mehr Beachtung geschenkt werden. Robertson strebt bei CO2-Emissionen und Sicherheit weltweit einheitliche Standards an. Er fordert eine besondere Aufmerksamkeit für die Luftqualität.
Mit dem stellt Hyundai sein erstes Vollhybridfahrzeug für den Weltmarkt vor. Das Auto beruht auf der neuen Architektur namens Direct Hybrid Blue Drive und wird von einem Transmission-Mounted-Electric-Drive (TMED) angetrieben, der ein paralleles Hybridantriebssystem mit Lithium-Polymer-Akkutechnik kombiniert und so auch im Kia Optima Hybrid zum Einsatz kommt. Das Hybridsystem besteht aus einem 2,4-l-Ottomotor im Atkinson-Zyklus, einem angepassten Sechsgang-Automatikgetriebe ohne Drehmomentwandler, dem von einem Li-Polymer-Akku angetriebenen 30-Kilowatt-Elektromotor, einem Hybrid-Starter-Generator so wie einer Trennkupplung. Es erreicht eine Ausgangsleistung von 152 Kilowatt.
Zum einen bilden die USA den größten Markt für Hybridfahrzeuge, und dort sind Ottomotoren stärker vertreten als Diesel- oder LPG-Antriebe. Zum anderen ist eine stärkere Hybridisierung nötig, um den Kraftstoffverbrauch zu senken und eine Brücke zwischen Hybrid und Plug-in-Hybrid zu bilden. Der Sonata Hybrid erreicht einen Kraftstoffverbrauch von 5,9 l/100 km auf der Autobahn und 6,5 l/100 km im Stadtverkehr.
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Bild: BMW)